WinRAR 5.90 (30. März 2020)

Der Turbo für Ihren Lieblingspacker: Erleben Sie, wie WinRAR jetzt noch schneller und besser komprimiert!

  1. Die RAR-Komprimierungsgeschwindigkeit wurde für CPUs mit 16 oder mehr Kernen verbessert.


  2. Bei der Komprimierungsmethode "Schnellste" (Schalter -m1 in der Befehlszeile) wird beim Erstellen von RAR5-Archiven nun normalerweise eine höhere Komprimierungrate für hochkomprimierbare Datentypen erzielt.


  3. Die maximale Anzahl zu nutzender Threads wurde von 32 auf 64 erhöht. Beim Befehlszeilen-Schalter -mt können nun Werte von 1 bis 64 angegeben werden.


  4. Der Parameter "Multithreading" im Reiter "Allgemein" der WinRAR- Einstellungen wurde durch das Eingabefeld "Threads" ersetzt, in dem man die Anzahl der gewünschten CPU-Threads angeben kann. Er kann Werte von 1 bis zur maximalen Anzahl der verfügbaren logischen CPU-Einheiten annehmen.


  5. WinRAR zeigt nun beim Durchsuchen von Archivinhalten gepackte und ungepackte Verzeichnisgrößen an.


  6. Das Feld "Verzeichnisse insgesamt" wurde zur Liste der Archivparameter hinzugefügt, die durch den WinRAR-Befehl "Info" angezeigt werden. Dasselbe Feld wurde ebenfalls zum Reiter "Archiv" in den Archiveigenschaften im Windows Explorer hinzugefügt.


  7. Wenn das Einlesen des Archivinhalts merklich Zeit in Anspruch nimmt, wird nun ein Fenster mit einem Fortschrittsbalken und der Schaltfläche "Abbrechen" angezeigt. Dies kann bei Archivformaten mit langsamerem Zugriff auf den Inhalt nützlich sein, z.B. bei großen TAR-basierten Archiven wie .tar.gz und tar.bz2.


  8. Die Fenster zur Anzeige des Fortschritts beim Packen und Entpacken sowie die Fortschrittsfenster bei einigen anderen Befehlen können in der Größe verändert werden.


  9. Die Geschwindigkeit des Befehls "Reparieren" bei RAR5-Archiven mit Wiederherstellungsinformationen und ohne Datenverschiebungen wurde verbessert. In WinRAR 5.80 war die Geschwindigkeit verschlechtert worden, nun ist sie wieder auf ihrem ursprünglichen Niveau.


  10. Wenn eine Reparatur mit Hilfe von Wiederherstellungsinformationen bei RAR5-Archiven mit verschlüsselten Dateinamen durchgeführt wird, fragt WinRAR nicht mehr nach einem Passwort. Dieser Befehl kann ohne Angabe eines Passworts ausgeführt werden.


  11. Wenn das Verzeichnis für konvertierte Archive beim Befehl "Archive konvertieren" nicht existiert, versucht WinRAR nun, es zu erstellen. Frühere Versionen konnten keine konvertierten Archive in einem nicht existierenden Zielverzeichnis erstellen.


  12. Unterstützung für das Entpacken von GZIP-Archiven mit optionalem Header-Prüfsummenfeld wurde hinzugefügt.


  13. Behobene Fehler:

    1. Beim Befehl "Reparieren" konnte es passieren, dass bei der Verarbeitung eines Archivs mit gültigen Wiederherstellungsdaten fälschlicherweise die Meldung "Die Wiederherstellungsdaten sind beschädigt." angezeigt wurde. Diese Meldung verhinderte nicht die weitere Archivreparatur.


    2. Wenn im Standardkomprimierungsprofil die Option "Informationen für schnelles Öffnen" auf "Nicht hinzufügen" eingestellt war und dieses Profil durch einen Befehl oder Dialog geladen wurde, ignorierte WinRAR beim Durchsuchen der Inhalte von RAR-Archiven die Informationen für das schnelles Öffnen. Dies passierte zum Beispiel nach dem Öffnen von Archivierungs- oder Passwort- Dialogen.


    3. Die Tastenkombination Strg+C "Kopieren" funktionierte im Archivkommentar-Fenster nicht.


    4. Waren die Optionen "Jede Datei in ein eigenes Archiv packen" und "Archive in Unterverzeichnissen" aktiviert, ignorierte WinRAR den im Feld "Archivname" angegebene Zielverzeichnispfad.




    Das Upgrade auf die aktualisierte Version ist für Käufer der Vollversion wie immer kostenlos.
    Haben Sie Ihre Lizenz zum vergünstigten Preis bei der win.rar GmbH erworben (Rechnungsteller CleverBridge), dann fragen Sie vor dem Installieren bitte bei sales@win-rar.com nach.
    Es muss nur die neueste Version von WinRAR heruntergeladen und installiert werden. Eine Deinstallation der alten Version ist nicht erforderlich. Ihre Lizenzinfos bleiben erhalten.


    Diese Aufstellung beruht auf der whatsnew.txt der deutschen WinRAR-Version, übersetzt von Michael Leimer.
    Das englische Original finden Sie auf der Herstellerseite (englisch, neues Fenster).

    zum Download-Bereich


    WinRAR 5.80 (Dezember 2019)

    Die neue Version erweitert und verbessert die Handhabung in den Bereichen Backup und Kommandozeilenversion und im Umgang mit großen Datenmengen

    1. Mit der Option "Letzte Zugriffszeit der Quelldateien beibehalten" im Reiter "Zeit" des Archivierungsdialogs kann die ursprüngliche Zeit des letzten Zugriffs der zu archivierenden Dateien beibehalten werden.


    2. Der Schalter -tsp kann in der Befehlszeile verwendet werden, um die ursprüngliche Zeit des letzten Zugriffs der zu archivierenden Dateien beizubehalten. Der Schalter kann mit anderen -ts Schaltern kombiniert werden, zum Beispiel: rar a -tsc -tsp archivname dateien


    3. Es ist erlaubt, mehrere Modifier im selben -ts Schalter zu kombinieren. Man kann zum Beispiel -tscap anstelle von -tsc -tsa -tsp verwenden.


    4. WinRAR kann Standardwerte für Befehlszeilen-Schalter aus der Textdatei rar.ini lesen. Diese Datei kann entweder im selben Verzeichnis wie WinRAR.exe oder im Verzeichnis %APPDATA%\WinRAR gespeichert werden. Die Datei rar.ini enthält Zeichenketten in folgendem Format:

      switches=
      switches_=

      Eine Zeile im erstgenannten Format wendet Schalter auf alle, eine Zeile im zweitgenannten Format auf einzelne Befehle an. Zum Beispiel:

      switches=-m5 -s
      switches_x=-o+

      Die meisten in der Datei rar.ini angegebenen Schalter werden nur im Befehlszeilenmodus angewendet. Einige Schalter können sowohl im Befehlszeilenmodus als auch im Oberflächenmodus angewendet werden. In vorherigen Versionen unterstützte nur die RAR-Konsolenversion die Datei rar.ini.


    5. Mit dem Befehlszeilenschalter -agf kann die Standardformatzeichenkette für den Schalter -ag angegeben werden.
      Ein solcher Schalter -agf hat nur dann einen praktischen Wert, wenn er in der rar.ini-Datei oder RAR- Umgebungsvariable verwendet wird.
      Setzt man zum Beispiel die RAR-Umgebungsvariable auf -agfYYYY-MMM-DD, kann der Schalter -ag ohne einen Parameter verwendet werden, weil die Formatzeichenkette YYYY-MMM-DD angenommen wird.


    6. Die Schalter -ed und -e+d können nun bei allen Befehlen, die Archive bearbeiten, für jede Kombination von RAR und Betriebssystemen, unter denen Archive erstellt wurden, verwendet werden.
      In älteren Versionen konnte RAR für Windows diese Schalter bei Unix-RAR-Archiven nicht verwenden. Dasselbe galt auch für RAR für Unix bei Windows-RAR-Archiven.


    7. In vorherigen Versionen konnte mit dem Befehl "Testen" die Integrität von archivierten alternativen NTFS-Datenströmen nicht überprüft werden, die größer als 16 MB waren. Es wurde fälschlicherweise die Warnung "Unbekanntes Datenheaderformat, wurde ignoriert." angezeigt.
      Die Begrenzung auf maximal 16 MB ist nun nicht mehr vorhanden.


    8. Die Archivierungsgeschwindigkeit von großen alternativen NTFS- Datenströmen wurde bei Mehrkern-Prozessoren erhöht.


    9. Befehl "Dateien suchen":

      1. Beim Entpacken von verschlüsselten Dateien direkt aus dem Dialog "Suchergebnisse" heraus wurde bei jeder gefundenen Datei nach dem Passwort gefragt, selbst wenn alle Dateien zum selben Archiv gehörten.
        Nun wird nur noch einmal pro Archiv nach dem Passwort gefragt.

      2. Die Tastenkombination Strg+A wählt alle Dateien im Fenster "Suchergebnisse" aus.


    10. Archivkommentar-Fenster:

      1. Hatte das Kommentarfenster den Tastatureingabefokus, war es in vorherigen Versionen nicht erlaubt, die Tastenkombination Strg+W zu verwenden, um WinRAR zu schließen. Jetzt funktioniert Strg+W auch aus dem Kommentarfenster heraus.


      2. Das Mausrad wird nun auch bei Kommentaren mit ANSI-Escapesequenzen unterstützt;

      3. Für einige längere Kommentare mit ANSI-Escape-Sequenzen war die letzte Zeile des Kommentars nur teilweise sichtbar, selbst wenn man bis ganz unten scrollte. Jetzt wird die letzte Zeile komplett angezeigt.


    11. Die maximale Pfadlänge von Dateien in 7z-Archiven wurde auf 2048 Zeichen erhöht. Solche langen Pfade wurden bereits für RAR- und ZIP-Archive unterstützt, vorherige Versionen begrenzten jedoch die Pfadlänge in 7z-Archiven auf 260 Zeichen.


    12. Wenn der Archiv- oder Dateiname zu lang für den Archivierungs- oder Entpack-Fortschrittsfenster ist, wird er abgeschnitten.
      Vorher wurden solche langen Namen am Ende abgeschnitten, sodass die Dateierweiterung nicht mehr sichtbar war. Diese Version kürzt zu lange Namen durch Entfernen der Pfadinformationen und Pfadzeichen in der Mitte, der Anfang des Dateinamens und die Dateierweiterung bleiben erhalten.


    13. Wenn sich die Namen der zur Archivierung ausgewählten Dateien nur durch ihre Dateierweiterung unterscheiden, wird ein Archivname vorgeschlagen, der auf dem Dateinamen basiert. Beispielsweise wird im Archivierungsdialog der Archivname Liesmich.rar vorgeschlagen, wenn die Dateien Liesmich.txt und Liesmich.doc zur Archivierung ausgewählt wurden.

      Vorherige Versionen schlugen bei mehreren ausgewählten Dateien immer einen Archivnamen vor, der auf dem Namen des übergeordneten Verzeichnisses basierte.


    14. In .tar-Archiven wird für Symlink- und Hardlink-Datensätze in der Spalte "Typ" nun "Symlink" and "Hardlink" angezeigt. Vorherige Versionen zeigten den richtigen Typ für solche Datensätze nur in RAR-Archiven an.


    15. Das Kopieren und Einfügen von Dateien aus großen Archiven konnte fehlschlagen, wenn das Entpacken sehr lange dauerte. Diese Version kann ebenfalls Dateien aus Archiven heraus einfügen. Um das jedoch ohne Fehler zu erreichen, muss WinRAR das Extrahieren bereits beim Befehl "Kopieren" starten und nicht erst beim Befehl "Einfügen".


    16. Genauso wie bei RAR5-Volumen verwenden Wiederherstellungs-Volumen im RAR4-Format dieselbe Anzahl von Ziffern für die Nummer des Volumens wie die zugehörigen RAR-Volumen. Während vorherige WinRAR-Versionen arc.part01.rar und arc.part1.rev im RAR4-Format erstellen konnten, wird nun für beide Volumen-Arten "part01" verwendet.


    17. Die Schaltfläche "Schriftart..." im Dialog "Einstellungen - Dateiliste" ändert auch die Schriftart des Verzeichnisbaums. Vorher wurde nur die Schriftart der Dateiliste geändert.


    18. "Dateien suchen" und "i"-Befehle in der Befehlszeile:

      1. Wird die Option "Alle Zeichensätze verwenden" oder der Buchstabe "t" beim Befehl "i" verwendet, sucht WinRAR zusätzlich zu den bereits unterstützten ANSI-, OEM- und UTF-16-kodierten Zeichenketten nun auch nach UTF-8-kodierten Zeichenketten.


      2. Die Unterstützung für Unicode-Text-Zeichenketten wurde verbessert.

      3. Bessere Performance, insbesondere bei der Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung.


      4. Bei der hexadezimalen Suche wird bei der Ausgabe der Suchergebnisse beim Kontext sowohl der Text als auch seine hexadezimale Repräsentation angezeigt.


    19. Beim Entpacken von tar.bz2-, tar.gz-, tar.lz-, tar.xz- und tar.z-Archiven werden nun Fortschrittsbalken für den Gesamtfortschritt und den Fortschritt für eine Datei angezeigt.
      Bisher wurde nur bei tar.bz2-, tar.gz- und tar.z-Archiven der Gesamtfortschritt korrekt angezeigt, bei tar.lz- and tar.xz-Archiven gab es überhaupt keine Anzeige des Fortschritts.


    20. Die Option "Dateiliste/Dateien/Genaue Dateigrößen anzeigen" ändert auch das Anzeigeformat der Dateigrößen in der WinRAR-Statusleiste.


    21. Außerdem wurden einige Fehler behoben:

      1. Wird im Archivierungsdialog im Feld Archivname ein Pfad angegeben, der nicht existiert, schlägt WinRAR vor, den Pfad anzulegen. In vorherige Versionen konnte es passieren, dass der nicht existierende Pfad im Startverzeichnis von WinRAR angelegt wurde und nicht im aktuell angezeigten Verzeichnis.

      2. WinRAR konnte beim Hinzufügen von Wiederherstellungsdaten beim RAR5-Format auf Prozessoren abstürzen, die den Befehl CPUID EAX=7 nicht unterstützen und nur zufällige Daten zurückgeben. Das betrifft einige Prozessoren aus den frühen 2000er Jahren.

      3. WinRAR konnte Archive nicht erstellen, nachdem Dateien mit der rechten Maustaste im Windows Explorer auf ein anderes Verzeichnis gezogen und fallen gelassen wurden, im Kontextmenü "Zum Archiv hinzufügen..." ausgewählt und dann die Option "Jede Datei in ein eigenes Archiv packen" aktiviert wurde.

      4. Der Befehl "winrar r *.zip" reparierte nur das erste ZIP-Archiv eines Satzes, wenn alle Archive nummerische Namen wie 1.zip, 2.zip hatten und die Archiv-Signaturen am Anfang der Archive fehlten.

      5. Vorherige WinRAR-Versionen konnten keine Verzeichniseinträge in Archiven entpacken, die mit RAR 1.50 erstellt wurden.

      6. In seltenen Fällen konnte WinRAR gültige .gz-Archive, die von einigen Komprimierungsoptimierungstools erstellt wurden, nicht entpacken. WinRAR zeigte bei diesen Archiven eine Fehlermeldung an.

      7. Bei einem Anzeigemodus mit hoher DPI-Einstellung erreichte die Fortschrittsanzeige im Icon im Windows-Infobereich niemals 100%.

      8. Erstellzeit und letzte Zugriffszeit wurde bei archivierten Verzeichnissen nicht angezeigt, wenn im Archiv die Verzeichniseinträge nach dem Verzeichnisinhaltsverzeichnis abgespeichert wurden.

      9. Die Option "Verschlüsselte Archive überspringen" beim Befehl "Archive konvertieren" funktionierte bei 7-Zip-Archiven mit Header-Verschlüsselung nicht.


    WinRAR 5.71 (Mai 2019)

    Fehlerbehebungen und Verbesserungen in der Archivbearbeitung - bitte installieren Sie WinRAR 5.71!

    1. Die Performance beim Konvertieren von sehr vielen kleinen Archiven unter Windows 10 wurde verbessert;

    2. Speicherlecks wurden beseitigt, die beim Konvertieren in das ZIP-Format zu übermäßigem Speicherbedarf führen konnten.

    3. Der Befehl "Reparieren" ersetzt bei der Verarbeitung beschädigter Zip-Archive die im lokalen Dateiheader gespeicherte gepackte und entpackte Dateigröße durch die im zentralen Verzeichnis gespeicherte, wenn die Dateigrößen im lokalen Dateiheader ungültig erscheinen;

    4. das Entpacken einer Datei wird beim Erreichen der im ZIP-Header gespeicherten ungepackten Dateigröße abgebrochen, selbst wenn weitere gepackte Daten vorhanden sind und das Entpacken fortgesetzt werden könnte. Damit wird verhindert, dass beim Entpacken unerwartet viel Speicherplatz auf einem Laufwerk belegt wird.

    5. Mit der Tastenkombination Strg+C kann der RAR-Befehl "l" schnell abgebrochen werden. In vorherigen Versionen konnte es einige Sekunden dauern, bis der Auflisten-Befehl stoppte.

    6. Außerdem wurden einige Fehler behoben.


    WinRAR 5.70 (Februar 2019)

    Mit der Version 5.70 wurde die Unterstützung des ACE-Formats eingestellt, da in der dafür zuständigen Programmbibliotheke unacev2.dll ein potentielles Sicherheitsrisiko entdeckt wurde.

    Wenn Sie nicht updaten möchten, löschen Sie unacev2.dll aus dem WinRAR-Programmverzeichnis.
    Damit schließen Sie auch bei älteren Versionen das Risiko aus, manipulierte ACE-Archive mit WinRAR öffnen zu können.

    Falls Sie nach der Installation der Version 5 zur Version 4.2 zurück wechseln möchten - hier finden Sie die vorherigen Versionen:
    WinRAR 4.20 deutsch (32 bit) oder WinRAR 4.20 (64 bit)