WinRAR 6.24 (Oktober 2023)

Die Version 6.24 vom Oktober 2023 behebt zwei Fehler der Vorversion.

1. WinRAR und UnRAR.dll stürzten beim Ausführen des Befehls zum Entpacken von Archiven ab, wenn in den mit dem Schalter -am gespeicherten Archiv-Metadaten ein Archivname mit Länge Null vorhanden war. Die technische Ursache für den Absturz war die Dereferenzierung eines Nullpointers.

Wir danken Radoslaw Madej von Check Point Software, dass er diesen Fehler gemeldet hat.



2. WinRAR und UnRAR.dll überschrieben beim Ausführen des Befehls zum Entpacken von Archiven die entpackten Dateidaten mit dem Inhalt des alternativen NTFS-Datenstroms ::$DATA, wenn dieser Datenstrom im Archiv vorhanden war. In diesem Fall konnte es passieren, dass die Größe und die Prüfsumme der entpackten Daten nicht mit der angezeigten ungepackten Größe und der Prüfsumme in der WinRAR-Dateiliste übereinstimmten.
Dieser Fehler hatte keine Auswirkungen auf den Dateinamen und den Dateityp, beides wurde korrekt angezeigt.

Wir danken Ata Hakcil, dass er diesen Fehler gemeldet hat.

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WinRAR 6.23 (August 2023)

Die Version 6.23 vom August 2023 ist ein Service-Update.

Temporäre Daten werden jetzt zuverlässiger gelöscht; XZ-Archive werden unterstützt.


Neben kleineren Korrekturen wurde ein potentielles Sicherheitsrisiko bei der Verarbeitung der RAR4-Wiederherstellungsvolumen beseitigt. Dank an goodbyeselene / Trend Micro Zero Day Initiative für den Report!





WinRAR 6.22 (Juni 2023)

Die Version 6.22 vom 01. Juni 2023 beseitigt kleinere Fehler der Vorversion.

Dabei handelte es sich in erster Linie um Darstellungsfehler sowie um ein Problem, dass unter bestimmten Umständen einzelne Dateien nicht aus einem soliden Archiv entpackt werden konnten, das komplette Archiv dagegen schon.


WinRAR 6.21 (Februar 2023)

Die Version 6.21 vom 20. Februar 2023 ist ein Serviceupdate und beseitigt kleinere Fehler der Vorversion.



WinRAR 6.20 (Januar 2023)

Fünfzehn Verbesserungen und Feintuning in der Bedienweise, ausserdem einige Fehlerbereinigungen - wir empfehlen das Update auf Version 6.20!

  1. Ist die Option "Passwörter automatisch erkennen" im Dialog "Passwörter verwalten" aktiviert und eines der gespeicherten Passwörter passt zu dem gerade verarbeiteten Archiv, wird es automatisch angewendet. Diese Option ist nur für Archive im RAR-5.0-Format und ZIP-Format anwendbar, da bei diesen Formaten eine schnelle Überprüfung der Gültigkeit von Passwörtern möglich ist.
    Es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass das Passwort für ZIP-Archive nicht korrekt erkannt wird, wenn die gespeicherten Passwörter kein richtiges enthalten. Wenn das Entpacken eines verschlüsselten ZIP-Archivs fehlschlägt, können Sie versuchen, diese Option zu deaktivieren, das Entpacken zu wiederholen und ein gültiges Passwort manuell einzugeben.


  2. Wenn ein Befehl zum Entpacken nur einen Teil der Dateien in einem RAR-Archiv betrifft, wird die zusätzliche Archivanalyse beim Start des Entpackvorgangs durchgeführt. Die Analyse hilft, Dateiverweise richtig zu entpacken, auch wenn die Quelle des Verweises nicht ausgewählt ist. Dies funktioniert bei den meisten RAR-Archiven, Ausnahmen sind Archive mit auf mehreren Wechseldatenträgern gespeicherten Volumen und Archive mit einer großen Anzahl von Verweisen.
    In einigen Fällen kann eine solche Analyse auch dazu beitragen, die Datenmenge beim Entpacken einzelner Dateien aus teilweise soliden Archiven zu optimieren, die mit den Schaltern -s und -se erstellt wurden.


  3. Die Option "Original-Archivname und -zeit speichern" auf der Seite Optionen des Dialogs "Archivname und Archivparameter einstellen" ermöglicht die Speicherung des aktuellen Archivnamens und der aktuellen Erstellzeit des Archivs als Original-Name und Original- Zeit im Archiv. Wenn das Archiv einen solchen gespeicherten Namen und eine solche Zeit enthält, werden sie auf der Seite "Info" beim Befehl "Informationen anzeigen" angezeigt. Auf der Seite "Optionen" desselben Befehls können sie wiederhergestellt werden. Bei der Wiederherstellung wird das Archiv in den Original-Namen umbenannt und sowohl die Erstellzeit als auch die Änderungszeit des Archivs auf die gespeicherte Original-Zeit gesetzt.
    In der Befehlszeile kann man mit dem Schalter -ams oder nur -am zusammen mit einem Befehl zur Archivänderung den Archivnamen und die Archivzeit speichern. Diese gespeicherten Metadaten werden im Header der Ausgabe der Befehle 'l' und 'v' angezeigt und können mit dem Schalter -amr zusammen mit dem Befehl "ch" wiederhergestellt werden, zum Beispiel "rar ch -amr arc.rar". Ist der Schalter -amr angegeben, ignoriert der Befehl "ch" alle weiteren Schalter zur Archivänderung.


  4. Schnellere RAR5-Komprimierung von schlecht komprimierbaren Daten auf modernen CPUs mit 8 oder mehr Threads. Dies gilt für alle Komprimierungsmethoden außer "Schnellste", bei der die Geschwindigkeit gleichgeblieben ist.


  5. Die Effizienz des Befehls "Archiv reparieren" wurde für vertauschte Datenblöcke in mit Wiederherstellungsdaten geschützten RAR5-Archiven verbessert.


  6. Wenn die Größe einer Datei nach der Archivierung beim Erstellen von nicht-soliden RAR-Volumen zugenommen hat, wird diese Datei ohne Komprimierung gespeichert. Dies funktioniert nun unabhängig von der Volumen-Nummer, vorausgesetzt, die Datei ist nicht auf mehrere Volumen aufgeteilt. In vorherigen Versionen funktionierte das nur für Dateien im ersten Volumen.


  7. Das Entpacken von .zipx-Archiven, die Dateiverweise enthalten, wurde hinzugefügt. Das funktioniert jedoch nur, wenn sowohl die Quelle des Verweises als auch das Ziel des Verweises ausgewählt sind und die Quelle des Verweises innerhalb des Archivs vor dem Ziel steht.
    Wenn ein .zipx-Archiv Dateiverweise enthält, ist es in der Regel notwendig das gesamte Archiv zu entpacken, um die Verweise erfolgreich zu entpacken.


  8. Das Entpacken von .zst-Archiven mit großem Suchfenster (Long Range mode) mit Wörterbüchern größer als 128 MB wurde hinzugefügt. Zuvor war es nur möglich, .zst-Archive mit einer Wörterbuchgröße von 128 MB oder weniger zu entpacken.


  9. Ist eine der Optionen "Herunterfahren", "Ruhezustand", "Energie sparen" oder "Neu starten" im WinRAR-Archivierungsdialog aktiviert, zeigt WinRAR einen Dialog zum Bestätigen oder Abbrechen einer solchen Energieverwaltungsaktion an, unmittelbar bevor diese gestartet wird. Wenn der Anwender innerhalb von 30 Sekunden keine Auswahl trifft, wird die vorgeschlagene Aktion bestätigt und automatisch gestartet.
    Diese Aufforderung wird auch angezeigt, wenn der Schalter -ioff in der WinRAR-Befehlszeile verwendet wird, nicht jedoch, wenn er in der RAR-Befehlszeile verwendet wird.


  10. Im Kontextmenü der WinRAR-Dateiliste steht bei Archiven der Befehl "Im internen Betrachter öffnen" zur Verfügung. Der Befehl kann hilfreich sein, wenn man die Rohdaten eines Archivs im internen Betrachter anschauen möchte. Zum Beispiel um ein E-Mailarchiv mit darin enthaltenen UUE-Anhängen zu lesen.
    Normalerweise zeigt der Befehl "Datei anzeigen" immer den Inhalt eines Archivs an. Wenn eine Datei als UUE-Archiv erkannt wird, zeigt der Befehl "Datei anzeigen" die UUE-Anhänge an.


  11. Die Größe der Wiederherstellungsinformationen wird auf der Seite "Archiv" des Eigenschaften-Dialogs angezeigt, wenn man im Kontextmenü des Windows Explorers den Eintrag "Eigenschaften" bei einem Archiv im RAR5-Format aufruft. Bisher wurde nur die Zeichenkette "Vorhanden" statt der genauen Größe angezeigt.


  12. Bei der Archivierung von stdin mit dem Schalter -si zeigt RAR die aktuelle Anzahl der gelesenen Bytes als Fortschrittsanzeige an.


  13. Wird beim Hinzufügen von Dateien zu einem verschlüsselten soliden RAR5-Archiv ein falsches Passwort angegeben, wird es nun erneut abgefragt. In vorherigen Versionen wurde in diesem Fall die Archivierung abgebrochen.


  14. Sind beim Archivieren die beiden Optionen "Teste archivierte Dateien" und "Archivattribut nach dem Archivieren löschen" aktiviert oder wurden die entsprechenden Schalter -t -ac in der Befehlszeile angegeben, wird das Archivattribut einer Datei nur dann gelöscht, wenn der Test der archivierten Datei erfolgreich abgeschlossen wurde. Bisher wurde es auch dann gelöscht, wenn der Test einer archivierten Datei fehlschlug.


  15. Der Wert NoDrives, der die Bitmaske zum Ausblenden von Laufwerken enthält, kann nun aus dem Registrierungsschlüssel "HKEY_CURRENT_USER\Software\WinRAR\Policy" gelesen werden. Damit ist es nun möglich, den Wert NoDrives gegebenenfalls in die winrar.ini aufzunehmen. Die Speicherorte in der Registry im Pfad "Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies" in den Zweigen HKEY_CURRENT_USER und HKEY_LOCAL_MACHINE werden ebenfalls unterstützt.
    Bisher wurde nur "Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies" im Zweig HKEY_CURRENT_USER erkannt.



  16. Behobene Fehler:


    1. Befehle für die Änderung eines Archivs konnten bei einigen ZIP-Archiven, die Dateikommentare enthalten, fehlschlagen.


    2. Ein Speicherleck beim Lesen des Inhalts von .tar.bz2-Archiven wurde behoben.


    3. Sind das Quellformat und das Zielformat gleich, setzte der Befehl "Archive konvertieren" die Zeit bei einem neu erstellten Archiv nicht auf die Zeit des ursprünglichen Archivs, selbst wenn die Option "Archivzeit setzen auf ursprüngliche Archivzeit" im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen - Zeit" oder "Standardkomprimierungseinstellungen - Zeit" ausgewählt war.


    4. Wenn die Option "Volumeninhalte zusammenfügen" im Dialog "Einstellungen - Dateiliste" aktiviert war, konnte die gepackte Größe von Ordnern in der WinRAR-Dateiliste beim Anzeigen des Inhalts eines gesplitteten Archivs geringer sein als erwartet. Die gepackte Größe des Teils einer Datei, die von einem vorherigen Volumen stammt, wurde nicht in die Berechnung einbezogen.


    5. Selbst wenn die Option "Dateisicherheitsdaten setzen" standardmäßig deaktiviert war, versuchten die Befehle zum Entpacken im Windows-Explorer-Kontextmenü weiterhin, die NTFS-Dateisicherheitsdaten wiederherzustellen.


    6. WinRAR konnte Daten über das Ende des Puffers hinaus lesen und beim Entpacken von Dateien aus speziell präparierten ZIP-Archiven abstürzen. Wir danken Bakker, der mit der Trend Micro Zero Day Initiative zusammengearbeitet hat und uns so über diesen Fehler informiert hat.


    7. Das Originaldokument finden Sie auf der Herstellerseite (englisch, neues Fenster).

      Das Upgrade auf die aktualisierte Version ist für Käufer der Vollversion wie immer kostenlos.
      Haben Sie Ihre Lizenz zum vergünstigten Preis bei der win.rar GmbH erworben (Rechnungsteller CleverBridge), dann fragen Sie vor dem Installieren bitte bei sales@win-rar.com nach.
      Es muss nur die neueste Version von WinRAR heruntergeladen und installiert werden. Eine Deinstallation der alten Version ist nicht erforderlich. Ihre Lizenzinfos bleiben so erhalten.



      WinRAR 6.11 (März 2022)

      Bei dieser Version handelt es sich um ein Service-Update, das kleinere Fehler ausbessert und zudem die Unterstützung für Gzip-Archive (GZ) optimiert.

      WinRAR 6.10 (Januar 2022)

      Unterstützung der Windows 11-Kontextmenüs, weitere Entpackformate, neue Befehle für die Kommandozeile und eine ARM-Version für die neuen Mac-Prozessoren - es gibt viel neues in RAR und WinRAR 6.10.

      1. WinRAR kann Inhalte von .zst- und .zipx-Archiven entpacken, die mit dem Zstandard-Algorithmus gepackt sind.


      2. Unterstützung für das Kontextmenü im Windows Explorer unter Windows 11 wurde hinzugefügt.
        Ab Windows 11 kann eine Anwendung dem Kontextmenü des Windows Explorers auf oberster Ebene nur einen einzigen Menübefehl oder ein Untermenü hinzufügen.
        Ist die Option "Kontextmenüs kaskadieren" aktiviert, besteht dieser einzelne Eintrag aus einem Untermenü, das alle erforderlichen WinRAR-Befehle enthält.
        Ist diese Option deaktiviert, steht bei Archiven nur ein Befehl zum Entpacken und bei normalen Dateien nur ein Befehl zum Archivieren zur Verfügung.
        Diese Befehle können mit der Schaltfläche "Kontextmenü konfigurieren..." im Dialog "Einstellungen - Integration" ausgewählt werden.

      3. Die Option "Alte Kontextmenüs" im Dialog "Einstellungen - Integration" kann unter Windows 11 aktiviert werden, wenn WinRAR-Befehle im alten Windows-Kontextmenü "Weitere Optionen anzeigen" oder in den Kontextmenüs von anderen Anwendungen, wie z.B. Dateimanagern, fehlen. Wenn die WinRAR-Befehle an den genannten Stellen bereits vorhanden sind, sollte diese Option nicht aktiviert werden, damit die WinRAR-Befehle nicht doppelt angezeigt werden.
        Diese Option ist unter Windows 10 und älteren Windowsversionen nicht verfügbar.


      4. Windows XP wird nicht mehr unterstützt. Die minimale Voraussetzung für WinRAR ist Windows Vista.


      5. Der Eintrag "WinRAR schließen" wurde zu der Liste "Nach dem Archivieren" im Archivierungsdialog "Archivname und Archivparameter einstellen - Erweitert" hinzugefügt. Damit wird das WinRAR-Fenster nach dem Ende der Archivoperation geschlossen.


      6. Der Eintrag "WinRAR schließen" wurde zu der Liste "Nach dem Entpacken" im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen - Optionen" hinzugefügt. Die Option ermöglicht die Auswahl einer Aktion nach dem Ende der Entpackoperation, wie den PC nach dem Entpacken herunterzufahren oder das WinRAR-Fenster zu schließen.


      7. Der Schalter -si kann beim Entpacken oder Testen verwendet werden, um Archivdaten von der Standardeingabe (stdin) zu lesen. Beispiel:
        type docs.rar | rar x -si -o+ -pmypwd dummy docs\
        Obwohl der Archivname bei diesem Schalter ignoriert wird, muss ein beliebiger Dummy-Archivname in der Befehlszeile angegeben werden.
        Archivoperationen, die Rückwärtssuchvorgänge erfordern, sind in diesem Modus nicht möglich. Dazu gehören die Anzeige von Archivkommentaren, das Testen der Wiederherstellungsdaten, das Verwenden der Informationen zum schnellen Öffnen von Archiven und das Verarbeiten von mehrteiligen Archiven.
        Eingabeaufforderungen, die den Eingriff des Benutzers erfordern, sind nicht zulässig. Man kann die Schalter -o[+|-|r], -p oder -mes verwenden, um solche Eingabeaufforderungen zu unterdrücken.


      8. Der neue Schalter -ep4 entfernt beim Archivieren oder Entpacken den angegebene Pfadpräfix, wenn dieser Pfad am Anfang eines archivierten Namens gefunden wird. Der Vergleich des Pfades wird mit den für die Speicherung im Archiv vorbereiteten Namen, bei denen die Laufwerksbuchstaben und Pfadtrennzeichen am Anfang entfernt wurden, durchgeführt. Beispiel:
        rar a -ep4texte\buecher archiv c:\texte\buecher\technisch
        entfernt 'texte\buecher' aus den archivierten Namen, sodass sie mit 'technisch' beginnen.


      9. Der neue Schalter -mes überspringt verschlüsselte Dateien beim Entpacken oder Testen. Er ersetzt den früheren Schalter -p-.


      10. Der neue Schalter -op legt den Zielverzeichnispfad für entpackte Dateien fest. Im Gegensatz zum Befehlszeilenparameter akzeptiert dieser Schalter auch Pfade ohne abschließendes Pfad-Trennzeichen.


      11. Wird der Befehl 'p' verwendet, um eine Datei an die Standardausgabe (stdout) zu senden, werden Informationsmeldungen automatisch unterdrückt, damit sie sich nicht mit den Dateidaten vermischen.


      12. Bei der Option "Archivnamen aus folgender Maske erzeugen" und dem Schalter -ag werden nur die ersten zwei 'M'-Zeichen nach 'H' als Minuten behandelt. Zuvor wurde eine beliebige Anzahl von 'M' als Minuten angesehen.
        Damit ist es nun möglich, das Zeitfeld vor dem Datum anzuordnen, beispielsweise -agHHMM-DDMMYY. Vorherige Versionen betrachteten alle 'M' in dieser Zeichenkette als Minuten.


      13. Die maximal zulässige Größe der RAR5-Wiederherstellungsdaten wurde auf 1000% der geschützten Datengröße erhöht. Die maximale Anzahl von RAR5-Wiederherstellungsvolumen kann 10-mal größer sein als die Anzahl der geschützten RAR-Volumen.
        Übersteigt die Größe der Wiederherstellungsdaten 99%, können vorherige WinRAR-Versionen jedoch diese Wiederherstellungsdaten nicht zur Reparatur defekter Archive verwenden. Ähnliches gilt auch für Wiederherstellungsvolumen. Vorherige WinRAR-Versionen können Wiederherstellungsvolumen nicht verwenden, wenn deren Anzahl größer oder gleich der Anzahl der RAR-Volumen ist.


      14. Es wird nun eine Warnung ausgegeben, wenn das eingegebene Passwort die Maximallänge von 127 Zeichen überschreitet und gekürzt wird. In vorherigen Versionen wurden solche Passwörter stillschweigend gekürzt.


      15. Enthält ein Archiv Namen, die mit reservierten Gerätenamen übereinstimmen, wird beim Entpacken das Unterstrichzeichen am Anfang solcher Namen eingefügt. Beispielsweise wird aux.txt zu _aux.txt umgewandelt. Dadurch werden Kompatibilitätsprobleme mit Software vermieden, die solche Namen nicht verarbeiten kann.
        Mit der Option "Potenziell nicht kompatible Namen zulassen" im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen - Erweitert" oder dem Befehlszeilenschalter -oni lässt sich diese Umwandlung deaktivieren.


      16. Vor dem Testen eines Archivs versucht WinRAR, den Dateicache zurückzusetzen. Da kann helfen, die tatsächlich auf den Datenträger geschriebenen Daten zu überprüfen, anstatt eine Kopie aus dem Cache.


      17. Die mehrfache Verwendung des Schalters -v, womit unterschiedliche Größen für verschiedene Volumen angeben werden können, ist nun auch für ZIP-Archive erlaubt:
        WinRAR a -v100k -v200k -v300k archivname.zip
        Bisher war die mehrfache Verwendung des Schalters -v nur bei RAR-Archiven möglich.


      18. Die Schalter -sl und -sm kann im Befehlszeilenmodus von WinRAR beim Entpacken von Archiven aller unterstützten Formate verwendet werden, sofern ein Archiv die unkomprimierten Dateigrößen enthält. Bisher konnten diese Schalter nur in RAR- und ZIP-Archiven Dateien nach ihrer Größe filtern.


      19. Ein neuerer Ordnerauswahldialog wird in WinRAR verwendet, unter anderem beim Klick auf die Schaltfläche "Suchen..." im Dialog "Einstellungen - Verzeichnisse", bei den Befehlen "Reparieren" und "Konvertieren" sowie an einigen weiteren ähnlichen Stellen.
        Bisher wurde ein einfacherer Ordnerauswahldialog im Windows-XP-Stil geöffnet.


      20. Wird WinRAR nach Abschluss einer Operation aus der Taskleiste wiederhergestellt, wird das WinRAR-Fenster unter allen anderen geöffneten Fenstern angeordnet, damit der aktuelle Benutzer bei seiner Arbeit nicht gestört wird.


      21. Im Dialog "Volumengrößen festlegen", der aus dem Dialog "Einstellungen - Komprimierung" heraus aufgerufen wird, wurde der Eintrag "650 MB CD" aus der Liste der voreingestellten Volumengrößen entfernt und der Eintrag "2 GB" zur Liste hinzugefügt.


      22. Beim Befehl "Umbenennen" wird nur der Teil des Dateinamens bis zum letzten Punkt ausgewählt. Bisher wurde immer der gesamte Name selektiert.


      23. Wird während des Komprimierens ein SFX-Archiv größer als 4 GB, wird nun eine Fehlermeldung direkt nach dem Überschreiten dieser Größe angezeigt. Bisher wurde dieser Fehler erst nach Abschluss der Komprimierung gemeldet.
        Windows kann Programmdateien mit einer Größe von mehr als 4 GB nicht ausführen.


      24. Der Kommandozeilenschalter -en wird nicht mehr unterstützt. Damit konnten RAR4-Archive ohne "Archivende"-Block erstellt werden.
        Der "Archivende"-Block macht es möglich, andere Daten am Ende eines Archivs, wie z.B. digitale Signaturen, problemlos zu überspringen.


      25. Behobene Fehler:

        1. War die Option "Selbstentpackendes Archiv erstellen" im Standardkomprimierungsprofil aktiviert, erstellte WinRAR nach dem Bearbeiten einer Datei in einem RAR- oder ZIP-Archiv ein neues SFX-Archiv, anstatt das vorhandene Archiv zu erneuern.


        2. Wurden die Schalter -oi, -f, -u oder die entsprechenden Optionen in der Benutzeroberfläche verwendet, konnte es passieren, dass der Gesamtfortschritt falsch angezeigt wurde.


        3. Beim Befehl "Dateien suchen" mit der Option "Alle Zeichensätze verwenden" und beim Befehl "it" auf der Befehlszeile wurden Zeichenketten mit UTF-16-Kodierung nicht gefunden.


      WinRAR 6.02 (Juni 2021)

      Neben Fehlerbehebungen bietet die Version 6.02 auch einige verbesserte Funktionen.


      1. Das ZIP-SFX-Modul verarbeitet SFX-Befehle in einem Archivkommentar nicht, wenn der Kommentar sich nach dem Beginn der digitalen Authenticode-Signatur befindet. Diese Änderung des Verhaltens verhindert mögliche Angriffe, bei denen ein ZIP-Archiv im Body der Signatur eingebettet ist.
        In WinRAR 6.01 wurde bereits das Entpacken solcher Archive unterbunden.
        Wir danken Jacob Thompson von Mandiant Advantage Labs für die Meldung dieses Problems.



      2. WinRAR verwendet https anstelle von http im Web-Benachrichtigungsfenster und bei Homepage- und Themen-Links. Außerdem sind zusätzliche Sicherheits-Prüfungen im Web-Benachrichtigungsmodul implementiert. Damit soll verhindert werden, dass eine bösartige Webseite vorhandene Dateien auf dem Computer eines Benutzers ausführt. So ein Angriff ist nur möglich, wenn es einem Eindringling gelungen ist, die DNS-Einträge des Benutzers zu fälschen (Spoofing) oder auf eine andere Art zu kontrollieren. Es gibt weitere Faktoren, welche die praktische Anwendung dieses Angriffs erschweren.
        Wir möchten Igor Sak-Sakovskiy unseren Dank aussprechen, der uns auf dieses Problem aufmerksam gemacht hat.



      3. Ein SFX-Archiv zeigt eine zusätzliche Zeile mit detaillierten Fehlerinformationen an, sofern sie vom Betriebssystem bereitgestellt werden.
        Früher zeigte ein SFX-Archiv beispielsweise nur die Meldung "Kann Datei nicht erstellen." an. Jetzt wird zusätzlich zu dieser Meldung der Grund dafür angezeigt, z.B. "Zugriff verweigert" oder "Die Datei wird von einem anderen Prozess verwendet.".
        In der Vergangenheit waren diese erweiterte Fehlerinformationen nur in WinRAR verfügbar, nicht aber in SFX-Archiven.



      4. Der Schalter -idn unterdrückt die Ausgabe der Namen von archivierten Dateien und Ordner nun auch bei den Befehlen 'v' und 'l'. Das kann nützlich sein, wenn nur die Information über den Archivtyp oder nur die Gesamtinformation benötigt wird.



      5. Werden die Schalter -ibck -ri zusammen verwendet, setzt der WinRAR-Prozess nun die Priorität so, wie sie beim Schalter -ri angegeben ist. Frühere Versionen ignorierten den Schalter -ri und setzen die Priorität auf niedrig, wenn der Schalters -ibck vorhanden war.



      6. Wenn man den Befehl "Datei/Laufwerk wechseln" verwendet, speichert WinRAR das zuletzt verwendete Verzeichnis des vorherigen Laufwerks und stellt es wieder her, wenn man das Laufwerk später erneut ausgewählt.



      7. Bei RAR5-Archiven ist nun der Name der zu entpackenden Datei in der Warnmeldung über ein falsches Passwort enthalten. Diese Information kann insbesondere beim Entpacken eines nicht-soliden Archivs nützlich sein, wenn im Archiv Dateien enthalten sind, die mit unterschiedlichen Passwörtern verschlüsselt sind.



      8. Behobene Fehler:


        1. Beim Befehl "Archive konvertieren" wurde fälschlicherweise die Meldung "Das angegebene Passwort ist falsch." ausgegeben, wenn ein RAR-Archiv mit verschlüsselten Dateinamen erfolgreich konvertiert wurde, anschließend ein neues Passwort gesetzt und dann das Archiv in der WinRAR-Oberfläche geöffnet wurde.


        2. Wenn das Fenster für den Bearbeitungsfortschritt vergrößert und dann schnell zur ursprünglichen Größe verkleinert wurde, konnte es passieren, dass der Inhalt des Fensters falsch positioniert wurde.


        WinRAR 6.01 (April 2021)

        Die Version 6.01 beseitigt im Wesentlichen einige kleinere Darstellungsfehler.


        Das Upgrade auf die aktualisierte Version ist für Käufer der Vollversion wie immer kostenlos.
        Haben Sie Ihre Lizenz zum vergünstigten Preis bei der win.rar GmbH erworben (Rechnungsteller CleverBridge), dann fragen Sie vor dem Installieren bitte bei sales@win-rar.com nach.
        Es muss nur die neueste Version von WinRAR heruntergeladen und installiert werden. Eine Deinstallation der alten Version ist nicht erforderlich. Ihre Lizenzinfos bleiben erhalten.


        WinRAR 6.00 (Dezember 2020)

        25 Jahre WinRAR - zum Jubiläum kommt jetzt die Version 6 mit vielen Verbesserungen, insbesondere beim gleichzeitigen Verarbeiten von mehreren Archiven.

        1. In der Eingabeaufforderung bei Lesefehlern wurden die Optionen "Ignorieren" und "Alle ignorieren" hinzugefügt. "Ignorieren" setzt die Verarbeitung mit dem bereits gelesenen Dateiteil fort und "Alle ignorieren" tut dies für alle zukünftig auftretenden Lesefehler.
          Wenn Sie beispielsweise eine Datei archivieren, bei der ein Teil durch einen anderen Prozess gesperrt ist, und dann "Ignorieren" in der Lesefehler-Eingabeaufforderung auswählen, wird der Teil der Datei vor dem unlesbaren Bereich im Archiv gespeichert.
          Das kann dazu beitragen, Unterbrechungen bei längeren Archivierungsvorgängen zu vermeiden. Beachten Sie jedoch, dass Dateien, die mit der Option "Ignorieren" archiviert wurden, unvollständig sind.
          Wird der Schalter -y angegeben, wird die Option "Ignorieren" standardmäßig auf alle Dateien angewendet.
          Die zuvor verfügbaren Optionen "Wiederholen" und "Beenden" sind immer noch in der Lesefehler-Eingabeaufforderung vorhanden.


        2. Bei Lesefehlern wird im Befehlszeilenmodus der Exit-Code 12 zurückgegeben. Dieser Code wird bei Auswahl jeder Option in der Lesefehler-Eingabeaufforderung zurückgegeben, auch bei der neu eingeführten Option "Ignorieren".
          In älteren Versionen wurde bei Lesefehlern der wesentlich allgemeinere schwerwiegende Fehlercode 2 zurückgegeben.


        3. Wenn mehrere Archive ausgewählt sind, kann die Optionengruppe "Entpacke Archive nach" im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen - Optionen" verwendet werden, um entpackte Dateien in ein bestimmtes Zielverzeichnis, in eigene Unterverzeichnisse im Zielverzeichnis, in eigene Unterverzeichnisse in den Archivverzeichnissen oder direkt in die Archivverzeichnisse zu platzieren.
          Die Optionengruppe ersetzt die Option "Archive in Unterverzeichnisse entpacken" und ist nur verfügbar, wenn mehrere Archive ausgewählt sind.


        4. Der neue Schalter -ad2 entpackt Dateien direkt in das Verzeichnis, in dem sich das Archiv befindet. Im Gegensatz zum Schalter -ad1 wird nicht für jedes entpackte Archiv ein eigenes Unterverzeichnis erstellt.


        5. Die Option "Weitere Schalter" in den Dialogen "Archivname und Archivparameter einstellen - Optionen" und "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen - Optionen" erlaubt die Angabe weiterer Schalter der WinRAR-Befehlszeile beim Archivieren und Entpacken. Das kann möglicherweise nützlich sein, wenn es in der grafischen Benutzeroberfläche von WinRAR keine Option gibt, die zu einem Schalter passt.
          Verwenden Sie diese Funktion nur dann, wenn Sie mit der WinRAR-Befehlszeilensyntax vertraut sind und wirklich verstehen, wofür die angegebenen Schalter gedacht sind.


        6. Die Komprimierungsparameter beim Befehl "Benchmark" wurden geändert: Es wird nun ein 32MB großes Wörterbuch und die Kompimierungsmethode "Normal" verwendet. Das entspricht dem RAR5-Standardmodus und ist besser geeignet, die typische Leistung neuerer WinRAR-Versionen abzuschätzen, als mit den vorher verwendeten Komprimierungsparametern 4 MB und "Beste", die für das RAR4-Format gedacht waren.

          Die "Benchmark"-Ergebnisse der neueren WinRAR-Versionen können nicht direkt mit früheren Versionen verglichen werden. Die neuen Komprimierungsparameter ergeben andere Werte, die wegen des achtmal größeren Wörterbuchs wahrscheinlich niedriger ausfallen als vorher.


        7. Soll nur ein Teil der Dateien aus einem soliden gesplitteten Archiv entpackt werden, versucht WinRAR, Volumen am Anfang zu überspringen und das Entpacken von dem Volumen an zu starten, das der angegebenen Datei am nächsten liegt und das die solide Statistik zurücksetzt. Standardmäßig setzt WinRAR die soliden Statistiken am Anfang von ausreichend großen soliden Volumen zurück, wo dies möglich ist. Für solche Volumen aus der Mitte des gesplitteten Archivs kann das Entpacken eines Teils der dort archivierten Dateien jetzt schneller sein. Diese Änderung hat keine Auswirkungen auf die Geschwindigkeit beim Entpacken aller Dateien aus einem gesplitteten Archiv.


        8. Startete man das Entpacken eines gesplitteten Archivs nicht beim ersten Volumen, überprüfte WinRAR nur, ob das ersten Volumen existierte, und startete dann den Entpackvorgang beim ersten Volumen.
          Nun überprüft WinRAR bereits vor dem Entpacken von gesplitteten Archiven, ob alle Volumen zwischen dem ersten und dem angegebenen Volumen verfügbar sind.


        9. Eine Warnung wird beim Schließen von WinRAR angezeigt, wenn eine oder mehrere archivierte Dateien durch externe Anwendungen geändert wurden, aber nicht zurück ins Archiv gespeichert werden konnten, weil eine externe Anwendung diese Dateien immer noch sperrt. Eine solche Warnung enthält die Liste der geänderten Dateien und es wird vorgeschlagen, WinRAR sofort zu beenden und alle Änderungen zu verlieren oder zu WinRAR zurückzukehren, um die externe Editor-Anwendung zu schließen.
          Ältere Versionen zeigten beim Bearbeiten einer Datei eine ähnliche Warnung an, beim Beenden wurde jedoch nicht erneut gewarnt.


        10. Die Option "In den Papierkorb verschieben" der Optionsgruppe "Archive löschen" im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen - Erweitert" verschiebt gelöschte Archive in den Papierkorb, anstatt sie endgültig zu löschen.


        11. Der neue Befehl "Verlauf löschen..." im Menü "Optionen" erlaubt es, die Namen der zuletzt geöffneten Archive im Menü "Datei" zu entfernen und die Dropdown-Listen mit den zuvor in den Dialogen eingegebenen Werten zu löschen. Zu diesen Werten gehören beispielsweise die Archivnamen im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen" und die Zielverzeichnispfade im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen".


        12. Die "Dateizeiten"-Optionen im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen - Erweitert" sind jetzt auch für 7z-Archive verfügbar.
          Zusätzlich zur Änderungszeit kann WinRAR beim Entpacken solcher Archive die Erstellzeit und letzte Zugriffszeit setzen.


        13. Die Optionengruppe "Einträge im Kontextmenü "Neu"" wurde zum Dialog "Kontextmenüeinträge" unter "Einstellungen/Integration/Kontextmenü konfigurieren..." hinzugefügt. Man kann diese Optionen verwenden, um die Einträge "WinRAR-Archiv" und "WinRAR-ZIP-Archiv" im Untermenü "Neu" des Windows-Explorer-Kontextmenüs zu entfernen.
          Der geänderte Zustand dieser Optionen wird erst nach dem Klick auf die Schaltfläche "OK" sowohl im Dialog "Kontextmenüeinträge" als auch im übergeordneten Dialog "Einstellungen" übernommen.


        14. Die Befehle <Max>, <Min> und <Hide> können vor dem Programmnamen beim SFX-Befehl "Setup" eingefügt werden, um ein Programm in maximiertem, minimiertem oder verstecktem Fenster auszuführen. Beispiel:
          Setup=<Hide>setup.exe


        15. Es ist möglich, ein zusätzliches hochauflösendes Logo für das SFX-Modul anzugeben. Ist so ein Logo vorhanden, skaliert das SFX-Modul das Bild und zeigt es bei hohem DPI-Wert in Windows an. Die sichtbare Qualität des SFX-Logos ist dann besser als bei der Skalierung des Standard-Logos.
          Um ein solches Logo zu definieren, verwenden Sie "Hochauflösendes SFX-Logo" im Dialog "Erweiterte SFX-Optionen". Im Befehlszeilenmodus fügen Sie einen zweiten Schalter -iimg hinzu, um das hochauflösende Logo festzulegen.
          Die empfohlene Größe dieser hochauflösenden Logo-PNG-Datei beträgt 186x604 Pixel.


        16. Wenn das derzeit in der WinRAR-Benutzeroberfläche geöffnete Archiv von einem anderen Programm gelöscht oder verschoben wurde, zeigt WinRAR im Titel des Fensters "Nicht zugreifbar" vor dem Archivnamen an. Außerdem blinken dann der Fenstertitel und die Schaltfläche in der Windows-Taskleiste.


        17. Die Option "Gesamtinformationen" im Dialog "Bericht erstellen" wurde in "Überschriften und Gesamtinformationen" umbenannt. Mit dieser Option werden nun auch die Überschriften zu den Berichtsspalten zusätzlich zu den Gesamtinformationen über die aufgelisteten Dateien und Archive angezeigt.


        18. Wird die Archivverarbeitung über das Windows-Kontextmenü gestartet und sind mehrere Monitore vorhanden, verwendet WinRAR den Monitor mit dem Kontextmenü für den Fortschrittsdialog und für die vorgangsspezifischen Dialoge.
          In vorherigen Versionen war in der Windows-Explorer-Erweiterung eine grundlegende Unterstützung für mehrere Monitore nur für mausgesteuerte Befehle vorhanden. Mehrere Monitore werden nun auch für Operationen unterstützt, die über die Tastatur gestartet werden, und für das Ablegen von Dateien auf Archive.


        19. Der neue Schalter -imon ermöglicht im Befehlszeilenmodus die Auswahl eines Monitors zur Anzeige der WinRAR-Fortschrittsanzeige und der vorgangsspezifischen Dialoge.
          -imon1 wählt den primären und -imon2 den sekundären Monitor aus. Der Befehl "WinRAR x -imon2 arcname" startet beispielsweise das Entpacken auf dem sekundären Monitor.
          Dieser Schalter funktioniert nur im Befehlszeilenmodus von WinRAR und wirkt sich weder auf die interaktive grafische Benutzeroberfläche von WinRAR noch auf die Konsolenversion von RAR aus.


        20. Der Schalter -idn unterdrückt in der Konsolenversion von RAR die Ausgabe der Namen der archivierten Dateien und Ordner beim Archivieren, Entpacken und einigen weiteren Befehlen. Der Schalter unterdrückt keine weiteren Meldungen und auch nicht die Prozentanzeige für den Gesamtfortschritt.
          Sie können diesen Schalter verwenden, um das visuelle Durcheinander und die Menge der auszugebenden Informationen in der Konsolenausgabe zu reduzieren, insbesondere wenn Sie viele kleine Dateien archivieren oder entpacken.
          Kleinere visuelle Artefakte, wie beispielsweise das Überschreiben einiger der letzten Zeichen von Fehlermeldungen durch die Prozent- anzeige, können bei Verwendung des Schalters -idn auftreten.


        21. Der vorherige Schalter "-im - Mehr Informationen anzeigen" wurde zu "-idv - Ausführliche Informationen anzeigen" geändert, um die Konsistenz mit dem Schaltern -id[c,d,p,q] zur Steuerung der Anzeige von Meldungen in der Konsolenversion von RAR herzustellen und einen potenziellen Namenskonflikt mit dem neu eingeführten Schalter -imon zu vermeiden.
          In der Befehlszeile von WinRAR kann derzeit noch sowohl der alte Schalter -im als auch der neue Schalter -idv verwendet werden. Die Unterstützung für den alten Schalter -im kann in der Zukunft jedoch jederzeit wegfallen.


        22. Im Namen von Komprimierungsprofilen kann die optionale Variable %arcname% verwendet werden. Diese Variable wird durch den aktuellen Archivnamen ersetzt. Das kann praktisch sein, wenn die Option "Zum Kontextmenü hinzufügen" verwendet wird. Zum Beispiel kann man ein ZIP-Kompimierungsprofil erstellen und den Profilnamen "Zu %arcname% hinzufügen" verwenden. Dann wird das Komprimierungsprofil mit dem aktuellen ZIP-Archivnamen im Kontextmenü angezeigt.


        23. Die Tastaturkürzel Strg+C und Strg+Ins können im Fenster "WinRAR: Fehlermeldungen" verwendet werden, um den Inhalt in die Zwischenablage zu kopieren.


        24. Im Hinweis eines Icons im Infobereich der Windows-Taskleiste ist mehr Text erlaubt, bevor ein längerer Text abgeschnitten wird. Ein solcher Text wird nun in der Mitte der Zeichenfolge gekürzt, sodass sowohl der Typ des Befehls als auch die Anzeige des Fortschritts in Prozent weiterhin sichtbar sind.


        25. Wird WinRAR neu installiert und sind keine Komprimierungsprofile der vorherigen Version vorhanden, wird das Feld "Dateien ohne Komprimierung speichern" in den neu erstellten vordefinierten Komprimierungsprofilen auf den folgenden Wert gesetzt: *.rar *.zip *.cab *.7z *.ace *.arj *.bz2 *.gz *.lha *.lzh *.taz *.tgz *.xz *.txz Man kann dieses Feld später ändern und den geänderten Wert im Komprimierungsprofil speichern. Bei vorherigen Versionen wurde das Feld bei einer Neuinstallation leer gelassen.


        26. Im Verlauf des Zielverzeichnispfades im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen" werden Pfade wie 'Verzeichnispfad' und 'Verzeichnispfad\' nun als gleich angesehen und es wird nur noch der Eintrag 'Verzeichnispfad' angezeigt. Vorher wurden beide Verzeichnispfadeinträge im Verlauf angezeigt.


        27. Die Option "Itanium-Programmcode-Komprimierung anschalten" in der Benutzeroberfläche und der Schalter -mci für die Befehlszeile wurden entfernt. Der spezialisierte Komprimierungsalgorithmus für die Komprimierung von ausführbaren Itanium-Dateien wird nicht mehr unterstützt. Bereits vorhandene Archive, die Itanium-Programmcode- Komprimierung verwenden, kann WinRAR immer noch entpacken.


        28. Behobene Fehler:

          1. Die Befehle "Archiv abschließen", "Archivkommentar hinzufügen" und Archiv vor Zerstörung schützen" konnten nicht auf mehrere in der WinRAR-Dateiliste ausgewählte Archive gleichzeitig angewendet werden.


          2. Der SFX-Archivprozess wurde unter Windows 10 nach dem Entpacken nicht beendet, wenn der Archivkommentar die Befehle "Setup" und "SetupCode" enthielt, den Befehl "TempMode" nicht enthielt und das Setup-Programm länger als 8 Minuten lief.


          3. Komprimierungsprofile mit Anführungszeichen im Profilnamen konnten nicht über das Windows-Explorer-Kontextmenü aufgerufen werden.





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