WinRAR - vorherige Updates



WinRAR 5.91 (Juli 2020)

Service-Update: Wir haben einige Fehler beseitigt und weitere Verbesserungen vorgenommen!

  1. Dialoge werden wieder so wie in WinRAR 5.80 innerhalb des WinRAR-Fensters zentriert und nicht innerhalb des gesamten Bildschirms wie in WinRAR 5.90.


  2. Beim Bearbeiten einer archivierten Datei mit externer Software werden zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass der externe Editor beeinflusst wird und dessen temporäre Dateien geöffnet werden, solange der Editor sie möglicherweise noch benötigt.


  3. Das Feld "Version" in den Archiveigenschaften, das über das Kontextmenü des Windows-Explorers geöffnet wird, enthält zusätzliche Informationen über ZIP-Komprimierungs- und Verschlüsselungsalgorithmen, wie z.B. LZMA oder AES. Diese Informationen waren bereits beim WinRAR-Befehl "Info" verfügbar, fehlten aber in den Archivinformationen im Windows Explorer.


  4. Beim Befehl "Info" werden für LZH-Archiven die Host-Betriebssystem- Typen "MS-DOS" und "Unix" erkannt und angezeigt. In vorherigen Versionen war das Feld "Betriebssystem" für das LZH-Archivformat immer "unbekannt".


  5. Dateien, die von einem externen Editor erstellt wurden und zu den im Feld "Einstellungen/Betrachter/Änderungen ignorieren bei" angegebenen Dateimasken passen, werden nun niemals zum Archiv hinzugefügt. In vorherigen Versionen fügte WinRAR Dateien, die nicht zu den Dateimasken passten, aber erstellt oder geändert wurden, doch hinzu.



  6. Behobene Fehler:

    1. Innerhalb einiger Unix-LZH-Archive wurden leere Dateinamen angezeigt.


    2. WinRAR konnte nicht mehr als 999 7z-Volumen in einem einzigen Satz verarbeiten.


    3. Wenn der Benutzer die Eingabeaufforderung für die Benutzerkontensteuerung abbrach, nachdem er die Option "WinRAR in den Explorer integrieren" geändert hatte, wurde ein neuer Status dieser Option im Dialogfeld "Einstellungen - Integration" angezeigt, obwohl der tatsächliche Status der Explorer-Integration nicht geändert wurde.


    4. Die Größe des Hauptfensters konnte beim ersten Aufruf nach einer sauberen Installation zu klein sein, wenn zuvor keine ältere WinRAR-Version installiert war.


    5. Unter Windows 10 Version 2004 konnte es passieren, dass WinRAR nach der Bearbeitung einer archivierten Datei mit externer Software nicht mehr reagierte.



    WinRAR 5.90 (30. März 2020)

    Der Turbo für Ihren Lieblingspacker: Erleben Sie, wie WinRAR jetzt noch schneller und besser komprimiert!

    1. Die RAR-Komprimierungsgeschwindigkeit wurde für CPUs mit 16 oder mehr Kernen verbessert.


    2. Bei der Komprimierungsmethode "Schnellste" (Schalter -m1 in der Befehlszeile) wird beim Erstellen von RAR5-Archiven nun normalerweise eine höhere Komprimierungrate für hochkomprimierbare Datentypen erzielt.


    3. Die maximale Anzahl zu nutzender Threads wurde von 32 auf 64 erhöht. Beim Befehlszeilen-Schalter -mt können nun Werte von 1 bis 64 angegeben werden.


    4. Der Parameter "Multithreading" im Reiter "Allgemein" der WinRAR- Einstellungen wurde durch das Eingabefeld "Threads" ersetzt, in dem man die Anzahl der gewünschten CPU-Threads angeben kann. Er kann Werte von 1 bis zur maximalen Anzahl der verfügbaren logischen CPU-Einheiten annehmen.


    5. WinRAR zeigt nun beim Durchsuchen von Archivinhalten gepackte und ungepackte Verzeichnisgrößen an.


    6. Das Feld "Verzeichnisse insgesamt" wurde zur Liste der Archivparameter hinzugefügt, die durch den WinRAR-Befehl "Info" angezeigt werden. Dasselbe Feld wurde ebenfalls zum Reiter "Archiv" in den Archiveigenschaften im Windows Explorer hinzugefügt.


    7. Wenn das Einlesen des Archivinhalts merklich Zeit in Anspruch nimmt, wird nun ein Fenster mit einem Fortschrittsbalken und der Schaltfläche "Abbrechen" angezeigt. Dies kann bei Archivformaten mit langsamerem Zugriff auf den Inhalt nützlich sein, z.B. bei großen TAR-basierten Archiven wie .tar.gz und tar.bz2.


    8. Die Fenster zur Anzeige des Fortschritts beim Packen und Entpacken sowie die Fortschrittsfenster bei einigen anderen Befehlen können in der Größe verändert werden.


    9. Die Geschwindigkeit des Befehls "Reparieren" bei RAR5-Archiven mit Wiederherstellungsinformationen und ohne Datenverschiebungen wurde verbessert. In WinRAR 5.80 war die Geschwindigkeit verschlechtert worden, nun ist sie wieder auf ihrem ursprünglichen Niveau.


    10. Wenn eine Reparatur mit Hilfe von Wiederherstellungsinformationen bei RAR5-Archiven mit verschlüsselten Dateinamen durchgeführt wird, fragt WinRAR nicht mehr nach einem Passwort. Dieser Befehl kann ohne Angabe eines Passworts ausgeführt werden.


    11. Wenn das Verzeichnis für konvertierte Archive beim Befehl "Archive konvertieren" nicht existiert, versucht WinRAR nun, es zu erstellen. Frühere Versionen konnten keine konvertierten Archive in einem nicht existierenden Zielverzeichnis erstellen.


    12. Unterstützung für das Entpacken von GZIP-Archiven mit optionalem Header-Prüfsummenfeld wurde hinzugefügt.


    13. Behobene Fehler:

      1. Beim Befehl "Reparieren" konnte es passieren, dass bei der Verarbeitung eines Archivs mit gültigen Wiederherstellungsdaten fälschlicherweise die Meldung "Die Wiederherstellungsdaten sind beschädigt." angezeigt wurde. Diese Meldung verhinderte nicht die weitere Archivreparatur.


      2. Wenn im Standardkomprimierungsprofil die Option "Informationen für schnelles Öffnen" auf "Nicht hinzufügen" eingestellt war und dieses Profil durch einen Befehl oder Dialog geladen wurde, ignorierte WinRAR beim Durchsuchen der Inhalte von RAR-Archiven die Informationen für das schnelles Öffnen. Dies passierte zum Beispiel nach dem Öffnen von Archivierungs- oder Passwort- Dialogen.


      3. Die Tastenkombination Strg+C "Kopieren" funktionierte im Archivkommentar-Fenster nicht.


      4. Waren die Optionen "Jede Datei in ein eigenes Archiv packen" und "Archive in Unterverzeichnissen" aktiviert, ignorierte WinRAR den im Feld "Archivname" angegebene Zielverzeichnispfad.




      WinRAR 5.80 (Dezember 2019)

      Die neue Version erweitert und verbessert die Handhabung in den Bereichen Backup und Kommandozeilenversion und im Umgang mit großen Datenmengen

      1. Mit der Option "Letzte Zugriffszeit der Quelldateien beibehalten" im Reiter "Zeit" des Archivierungsdialogs kann die ursprüngliche Zeit des letzten Zugriffs der zu archivierenden Dateien beibehalten werden.


      2. Der Schalter -tsp kann in der Befehlszeile verwendet werden, um die ursprüngliche Zeit des letzten Zugriffs der zu archivierenden Dateien beizubehalten. Der Schalter kann mit anderen -ts Schaltern kombiniert werden, zum Beispiel: rar a -tsc -tsp archivname dateien


      3. Es ist erlaubt, mehrere Modifier im selben -ts Schalter zu kombinieren. Man kann zum Beispiel -tscap anstelle von -tsc -tsa -tsp verwenden.


      4. WinRAR kann Standardwerte für Befehlszeilen-Schalter aus der Textdatei rar.ini lesen. Diese Datei kann entweder im selben Verzeichnis wie WinRAR.exe oder im Verzeichnis %APPDATA%\WinRAR gespeichert werden. Die Datei rar.ini enthält Zeichenketten in folgendem Format:

        switches=
        switches_=

        Eine Zeile im erstgenannten Format wendet Schalter auf alle, eine Zeile im zweitgenannten Format auf einzelne Befehle an. Zum Beispiel:

        switches=-m5 -s
        switches_x=-o+

        Die meisten in der Datei rar.ini angegebenen Schalter werden nur im Befehlszeilenmodus angewendet. Einige Schalter können sowohl im Befehlszeilenmodus als auch im Oberflächenmodus angewendet werden. In vorherigen Versionen unterstützte nur die RAR-Konsolenversion die Datei rar.ini.


      5. Mit dem Befehlszeilenschalter -agf kann die Standardformatzeichenkette für den Schalter -ag angegeben werden.
        Ein solcher Schalter -agf hat nur dann einen praktischen Wert, wenn er in der rar.ini-Datei oder RAR- Umgebungsvariable verwendet wird.
        Setzt man zum Beispiel die RAR-Umgebungsvariable auf -agfYYYY-MMM-DD, kann der Schalter -ag ohne einen Parameter verwendet werden, weil die Formatzeichenkette YYYY-MMM-DD angenommen wird.


      6. Die Schalter -ed und -e+d können nun bei allen Befehlen, die Archive bearbeiten, für jede Kombination von RAR und Betriebssystemen, unter denen Archive erstellt wurden, verwendet werden.
        In älteren Versionen konnte RAR für Windows diese Schalter bei Unix-RAR-Archiven nicht verwenden. Dasselbe galt auch für RAR für Unix bei Windows-RAR-Archiven.


      7. In vorherigen Versionen konnte mit dem Befehl "Testen" die Integrität von archivierten alternativen NTFS-Datenströmen nicht überprüft werden, die größer als 16 MB waren. Es wurde fälschlicherweise die Warnung "Unbekanntes Datenheaderformat, wurde ignoriert." angezeigt.
        Die Begrenzung auf maximal 16 MB ist nun nicht mehr vorhanden.


      8. Die Archivierungsgeschwindigkeit von großen alternativen NTFS- Datenströmen wurde bei Mehrkern-Prozessoren erhöht.


      9. Befehl "Dateien suchen":

        1. Beim Entpacken von verschlüsselten Dateien direkt aus dem Dialog "Suchergebnisse" heraus wurde bei jeder gefundenen Datei nach dem Passwort gefragt, selbst wenn alle Dateien zum selben Archiv gehörten.
          Nun wird nur noch einmal pro Archiv nach dem Passwort gefragt.

        2. Die Tastenkombination Strg+A wählt alle Dateien im Fenster "Suchergebnisse" aus.


      10. Archivkommentar-Fenster:

        1. Hatte das Kommentarfenster den Tastatureingabefokus, war es in vorherigen Versionen nicht erlaubt, die Tastenkombination Strg+W zu verwenden, um WinRAR zu schließen. Jetzt funktioniert Strg+W auch aus dem Kommentarfenster heraus.


        2. Das Mausrad wird nun auch bei Kommentaren mit ANSI-Escapesequenzen unterstützt;

        3. Für einige längere Kommentare mit ANSI-Escape-Sequenzen war die letzte Zeile des Kommentars nur teilweise sichtbar, selbst wenn man bis ganz unten scrollte. Jetzt wird die letzte Zeile komplett angezeigt.


      11. Die maximale Pfadlänge von Dateien in 7z-Archiven wurde auf 2048 Zeichen erhöht. Solche langen Pfade wurden bereits für RAR- und ZIP-Archive unterstützt, vorherige Versionen begrenzten jedoch die Pfadlänge in 7z-Archiven auf 260 Zeichen.


      12. Wenn der Archiv- oder Dateiname zu lang für den Archivierungs- oder Entpack-Fortschrittsfenster ist, wird er abgeschnitten.
        Vorher wurden solche langen Namen am Ende abgeschnitten, sodass die Dateierweiterung nicht mehr sichtbar war. Diese Version kürzt zu lange Namen durch Entfernen der Pfadinformationen und Pfadzeichen in der Mitte, der Anfang des Dateinamens und die Dateierweiterung bleiben erhalten.


      13. Wenn sich die Namen der zur Archivierung ausgewählten Dateien nur durch ihre Dateierweiterung unterscheiden, wird ein Archivname vorgeschlagen, der auf dem Dateinamen basiert. Beispielsweise wird im Archivierungsdialog der Archivname Liesmich.rar vorgeschlagen, wenn die Dateien Liesmich.txt und Liesmich.doc zur Archivierung ausgewählt wurden.

        Vorherige Versionen schlugen bei mehreren ausgewählten Dateien immer einen Archivnamen vor, der auf dem Namen des übergeordneten Verzeichnisses basierte.


      14. In .tar-Archiven wird für Symlink- und Hardlink-Datensätze in der Spalte "Typ" nun "Symlink" and "Hardlink" angezeigt. Vorherige Versionen zeigten den richtigen Typ für solche Datensätze nur in RAR-Archiven an.


      15. Das Kopieren und Einfügen von Dateien aus großen Archiven konnte fehlschlagen, wenn das Entpacken sehr lange dauerte. Diese Version kann ebenfalls Dateien aus Archiven heraus einfügen. Um das jedoch ohne Fehler zu erreichen, muss WinRAR das Extrahieren bereits beim Befehl "Kopieren" starten und nicht erst beim Befehl "Einfügen".


      16. Genauso wie bei RAR5-Volumen verwenden Wiederherstellungs-Volumen im RAR4-Format dieselbe Anzahl von Ziffern für die Nummer des Volumens wie die zugehörigen RAR-Volumen. Während vorherige WinRAR-Versionen arc.part01.rar und arc.part1.rev im RAR4-Format erstellen konnten, wird nun für beide Volumen-Arten "part01" verwendet.


      17. Die Schaltfläche "Schriftart..." im Dialog "Einstellungen - Dateiliste" ändert auch die Schriftart des Verzeichnisbaums. Vorher wurde nur die Schriftart der Dateiliste geändert.


      18. "Dateien suchen" und "i"-Befehle in der Befehlszeile:

        1. Wird die Option "Alle Zeichensätze verwenden" oder der Buchstabe "t" beim Befehl "i" verwendet, sucht WinRAR zusätzlich zu den bereits unterstützten ANSI-, OEM- und UTF-16-kodierten Zeichenketten nun auch nach UTF-8-kodierten Zeichenketten.


        2. Die Unterstützung für Unicode-Text-Zeichenketten wurde verbessert.

        3. Bessere Performance, insbesondere bei der Suche ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung.


        4. Bei der hexadezimalen Suche wird bei der Ausgabe der Suchergebnisse beim Kontext sowohl der Text als auch seine hexadezimale Repräsentation angezeigt.


      19. Beim Entpacken von tar.bz2-, tar.gz-, tar.lz-, tar.xz- und tar.z-Archiven werden nun Fortschrittsbalken für den Gesamtfortschritt und den Fortschritt für eine Datei angezeigt.
        Bisher wurde nur bei tar.bz2-, tar.gz- und tar.z-Archiven der Gesamtfortschritt korrekt angezeigt, bei tar.lz- and tar.xz-Archiven gab es überhaupt keine Anzeige des Fortschritts.


      20. Die Option "Dateiliste/Dateien/Genaue Dateigrößen anzeigen" ändert auch das Anzeigeformat der Dateigrößen in der WinRAR-Statusleiste.


      21. Außerdem wurden einige Fehler behoben:

        1. Wird im Archivierungsdialog im Feld Archivname ein Pfad angegeben, der nicht existiert, schlägt WinRAR vor, den Pfad anzulegen. In vorherige Versionen konnte es passieren, dass der nicht existierende Pfad im Startverzeichnis von WinRAR angelegt wurde und nicht im aktuell angezeigten Verzeichnis.

        2. WinRAR konnte beim Hinzufügen von Wiederherstellungsdaten beim RAR5-Format auf Prozessoren abstürzen, die den Befehl CPUID EAX=7 nicht unterstützen und nur zufällige Daten zurückgeben. Das betrifft einige Prozessoren aus den frühen 2000er Jahren.

        3. WinRAR konnte Archive nicht erstellen, nachdem Dateien mit der rechten Maustaste im Windows Explorer auf ein anderes Verzeichnis gezogen und fallen gelassen wurden, im Kontextmenü "Zum Archiv hinzufügen..." ausgewählt und dann die Option "Jede Datei in ein eigenes Archiv packen" aktiviert wurde.

        4. Der Befehl "winrar r *.zip" reparierte nur das erste ZIP-Archiv eines Satzes, wenn alle Archive nummerische Namen wie 1.zip, 2.zip hatten und die Archiv-Signaturen am Anfang der Archive fehlten.

        5. Vorherige WinRAR-Versionen konnten keine Verzeichniseinträge in Archiven entpacken, die mit RAR 1.50 erstellt wurden.

        6. In seltenen Fällen konnte WinRAR gültige .gz-Archive, die von einigen Komprimierungsoptimierungstools erstellt wurden, nicht entpacken. WinRAR zeigte bei diesen Archiven eine Fehlermeldung an.

        7. Bei einem Anzeigemodus mit hoher DPI-Einstellung erreichte die Fortschrittsanzeige im Icon im Windows-Infobereich niemals 100%.

        8. Erstellzeit und letzte Zugriffszeit wurde bei archivierten Verzeichnissen nicht angezeigt, wenn im Archiv die Verzeichniseinträge nach dem Verzeichnisinhaltsverzeichnis abgespeichert wurden.

        9. Die Option "Verschlüsselte Archive überspringen" beim Befehl "Archive konvertieren" funktionierte bei 7-Zip-Archiven mit Header-Verschlüsselung nicht.


      WinRAR 5.71 (Mai 2019)

      Fehlerbehebungen und Verbesserungen in der Archivbearbeitung - bitte installieren Sie WinRAR 5.71!

      1. Die Performance beim Konvertieren von sehr vielen kleinen Archiven unter Windows 10 wurde verbessert;

      2. Speicherlecks wurden beseitigt, die beim Konvertieren in das ZIP-Format zu übermäßigem Speicherbedarf führen konnten.

      3. Der Befehl "Reparieren" ersetzt bei der Verarbeitung beschädigter Zip-Archive die im lokalen Dateiheader gespeicherte gepackte und entpackte Dateigröße durch die im zentralen Verzeichnis gespeicherte, wenn die Dateigrößen im lokalen Dateiheader ungültig erscheinen;

      4. das Entpacken einer Datei wird beim Erreichen der im ZIP-Header gespeicherten ungepackten Dateigröße abgebrochen, selbst wenn weitere gepackte Daten vorhanden sind und das Entpacken fortgesetzt werden könnte. Damit wird verhindert, dass beim Entpacken unerwartet viel Speicherplatz auf einem Laufwerk belegt wird.

      5. Mit der Tastenkombination Strg+C kann der RAR-Befehl "l" schnell abgebrochen werden. In vorherigen Versionen konnte es einige Sekunden dauern, bis der Auflisten-Befehl stoppte.

      6. Außerdem wurden einige Fehler behoben.


      WinRAR 5.70 (Februar 2019)

      Mit der Version 5.70 wurde die Unterstützung des ACE-Formats eingestellt, da in der dafür zuständigen Programmbibliotheke unacev2.dll ein potentielles Sicherheitsrisiko entdeckt wurde.

      Wenn Sie nicht updaten möchten, löschen Sie unacev2.dll aus dem WinRAR-Programmverzeichnis.
      Damit schließen Sie auch bei älteren Versionen das Risiko aus, manipulierte ACE-Archive mit WinRAR öffnen zu können.

      WinRAR 5.61 (Oktober 2018)

      Die Version 5.61 ist ein Servicerelease, das einige Fehler beseitigt und kleinere Verbesserungen in der Bedienung bietet.


      WinRAR 5.60 (Juni 2018)

      Ein frischeres Design, neue Funktionen und einige Optimierungen und Fehlerbehebungen - wir danken besonders allen Anwendern, die uns mit Anregungen unterstützt haben!


      1. WinRAR verwendet neue Grafiken.
        Wir danken den Designern von http://weirdsgn.com und http://icondesignlab.com.
        Die neuen WinRAR-Icons wurden von Aditya Nugraha Putra von http://weirdsgn.com erstellt.
        Die Icons der vorherigen WinRAR-Version sind als Oberflächen-Thema hier verfügbar: https://rarlab.com/themes/WinRAR_Classic_48x36.theme.rar

      2. Die Leistungsfähigkeit des Befehls "Reparieren" wurde für RAR5-Archive, die durch Wiederherstellungsdaten geschützt sind, verbessert. Nun werden Löschungen und Einfügungen beliebiger Größe erkannt - selbst Daten, die durcheinandergebracht wurden, die also z.B. aus verschiedenen durch Wiederherstellungsdaten geschützten Archiven stammen und in eine einzige Datei in falscher Reihenfolge zusammengefügt wurden.

      3. Die Option "Nach dem Archivieren PC herunterfahren" wurde geändert zu der Dropdown-Liste "Nach dem Archivieren". Damit kann nach dem Beenden der Archivierung der PC ausgeschaltet, in den Ruhezustand oder in den Energiesparmodus versetzt werden.

      4. Verwenden Sie den Schalter -ioff oder -ioff1, um nach einer Archivoperation den PC herunterzufahren, -ioff2, um den PC in den in den Ruhezustand zu versetzen und -ioff3, um den PC in den Energiesparmodus zu versetzen.

      5. Wird die Kodierung der Kommentardatei beim Schalter -z nicht mit dem Schalter -sc angegeben, versucht RAR die Kodierungen UTF-8, UTF-16LE und UTF-16BE mit Hilfe der Byte-Order-Markierung (BOM) der Datei und weiteren Datenüberprüfungstests zu erkennen.

      6. WinRAR versucht, die ANSI-, OEM- und UTF-8-Kodierung von ZIP- Archivkommentaren automatisch zu erkennen.

      7. Die Option "Interner Betrachter/DOS-Zeichensatz benutzen" im Dialog "Einstellungen - Betrachter" wurde durch die Option "Interner Betrachter/Kodierung automatisch erkennen" ersetzt. Ist die Option "Kodierung automatisch erkennen" aktiviert, versucht der interne Betrachter die Kodierung des Dateiinhalts als Windows-Text (ANSI), DOS-Text (OEM), Unicode UTF-8 oder UTF-16 automatisch zu erkennen.

      8. Normalerweise werden im Kontextmenü des Windows Explorers nur Menüeinträge zum Entpacken angezeigt, wenn ein einzelnes Archiv mit der rechten Maustaste angeklickt wurde. Durch Angabe einer oder mehrerer durch Leerzeichen getrennte Dateimasken im Eingabefeld "Archivierungs-Menüeinträge immer anzeigen für" unter "Einstellungen/ Integration/Kontextmenüeinträge" kann das geändert werden. Im Kontextmenü aller angegebenen Dateitypen werden dann die Befehle zum Archivieren angezeigt, auch wenn die Datei als Archiv erkannt wurde. Sollen bei allen Archiven im Kontextmenü sowohl die Befehle zum Entpacken als auch die Befehle zum Archivieren angezeigt werden, geben Sie hier "*" an.

      9. Der Befehl "SetupCode" des SFX-Moduls akzeptiert nun einen optionalen ganzzahligen Parameter, mit dem man das Mapping der Fehlercodes des Setup-Programms und des SFX-Moduls festlegen kann. Der Parameter kann ebenfalls mit der Option "Setup-Programm/Exit-Code-Anpassung" im Dialog "Erweiterte SFX-Optionen: Setup" angepasst werden.

      10. Neuer Schalter -im "Mehr Informationen anzeigen" im WinRAR- Befehlszeilenmodus. Kann mit dem Befehl "t" verwendet werden, um auch bei der erfolgreichen Überprüfung eines Archivs eine Meldung anzuzeigen. Ohne diesen Schalter wird der Befehl "t" ohne irgendeine Meldung beendet, wenn keine Fehler gefunden wurden.
        Diesen Schalter gibt es nur für winrar.exe, die Konsolenversion rar.exe ignoriert diesen Schalter.

      11. Wird ein falsches Passwort beim Entpacken einer verschlüsselten Datei in einem ZIP-Archiv angegeben, fragt WinRAR für diese Datei erneut nach einem gültigen Passwort, statt das Entpacken abzubrechen.

      12. Wird ein falsches Passwort beim Öffnen oder Entpacken eines RAR-Archivs mit verschlüsselten Dateinamen angegeben, fragt WinRAR erneut nach einem gültigen Passwort statt die Archivoperation abzubrechen. Vorherige Versionen taten das bereits bei RAR-Archiven mit verschlüsselten Dateidaten, bei Archiven mit verschlüsselten Dateinamen wurde die Verarbeitung jedoch abgebrochen.

      13. WinRAR erkennt nun GZIP-Dateien, selbst wenn sich vor dem eigentlichen GZIP-Archiv beliebige Daten befinden, wie zum Beispiel bei .scexe-Firmwaredateien.

      14. Im Karteireiter "Dateien" des Archivierungsdialogs kann im Feld "Dateien hinzufügen" der Parameter @dateiliste angegeben werden.
        In diesem Fall wird WinRAR versuchen, die zu archivierenden Dateien aus der Datei 'dateiliste' einzulesen. Diese Datei sollte eine Textdatei sein, mit einem Dateinamen pro Zeile.

      15. Info-Dialog:
        a) Das Balkendiagramm für die Kompressionsrate wurde überarbeitet;
        b) im Feld "Verschlüsselung" wird bei Archiven mit verschlüsselten Dateinamen "Name und Daten" angezeigt.

      16. Im Fortschrittsdialog für Archivoperationen wird der vollständige Dateipfad des Archivs in einem Popup angezeigt, wenn man den Mauszeiger über den Archivnamen bewegt. Das kann nützlich sein, wenn der Archivname sehr lang ist und nicht in das dafür vorgesehene Feld im Dialog hineinpasst.

      17. Wird der Schalter -ts1 zusammen mit dem Schalter -u oder -f verwendet, erfolgt der Vergleich der Dateizeiten mit einer Genauigkeit von 1 Sekunde. Vorher wurde in diesem Fall eine Datei, die hinzugefügt werden sollte, fälschlicherweise als neuer als die archivierte Datei erkannt, weil die Dateizeit in hoher Genauigkeit der hinzuzufügenden Datei mit der Dateizeit in geringerer Genauigkeit der archivierten Datei verglichen wurde.

      18. Die Befehle "Erneuern und hinzufügen" und "Erneuern" ('u' und 'f' im Befehlszeilenmodus) werden sofort beendet, wenn es keine Dateien gibt, die hinzugefügt oder erneuert werden könnten. Vorher wurde während der Ausführung dieser Befehle beim Erneuern von Archiven mit Wiederherstellungsdaten oder Daten zum schnellen Öffnen ein temporäres Archiv erstellt.

      19. Bei der Erstellung eines gesplitteten Archivs mit der WinRAR- Benutzeroberfläche fragt WinRAR nun nach der Erstellung von 500 gesplitteten Archiven (Volumen) nach, ob der Anwender den Archivierungsvorgang fortsetzen oder abbrechen möchte. Die Nachfrage verhindert die Erstellung von vielen Tausenden Volumen, wenn die Volumengröße falsch angegeben wurde.

      20. WinRAR verwendet Megabyte statt Byte als Standardeinheit für die Volumengröße im Archivierungsdialog.

      21. Der Befehl "Reparieren" zeigt nun nach dem Reparieren eines RAR5-Archivs mit beschädigten Wiederherstellungsdaten die Meldung "Die Wiederherstellungsdaten sind beschädigt." an. Vorher wurde diese Meldung nur beim Befehl "Test" angezeigt, der Befehl "Reparieren" meldete bei beschädigten Wiederherstellungsdaten meistens nichts.



      22. Behobene Fehler:

      1. Möglicherweise vorhandene Sicherheitslücken beim Verarbeiten von beschädigten RAR-Archiven wurden behoben;

      2. nichtenglische Zeichen in TAR-Dateien mit erweiterten PAX-Headern wurden nicht richtig angezeigt;

      3. der Befehl "rar x archivname.rar .." entpackte Dateien in das aktuelle und nicht in das übergeordnete Verzeichnis;

      4. wurden im Windows Explorer Dateien kopiert und in ein in WinRAR geöffnetes Archiv eingefügt, so konnten im Windows-Explorer keine weiteren Copy&Paste-Vorgänge stattfinden, bis die Archivierung beendet war;

      5. nachdem einmal ein falsches Passwort angegeben wurde, zeigte das SFX-Modul die Meldung "Das angegebene Passwort ist falsch." unendlich oft an, statt den Dialog zur Passworteingabe erneut anzuzeigen;

      6. die Zeiten eines Verzeichnisses wurden beim Entpacken von ZIP-Archiven immer gesetzt, selbst wenn im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen" im Karteireiter "Erweitert" die Optionen unter "Dateizeiten" ausgeschaltet waren;

      7. war beim Entpacken die Option "Archive löschen: Immer" ausgewählt und drückte der Anwender die Schaltfläche "Abbrechen" im Dialog zum Überschreiben oder zur Passworteingabe, konnte es passieren, dass selbst nachdem das Entpacken bei Archiven im .zip- und .7z-Format abgebrochen wurde, das Archiv gelöscht wurde.



      WinRAR 5.50 (August 2017)

      In dieser Version finden Sie viele Neuerungen, besonders im Hinblick auf Passwortverwaltung und Datensicherheit. Dazu konnten einige Anregungen von Anwendern umgesetzt werden - vielen Dank!


      1. WinRAR und RAR für die Befehlszeile verwenden nun standardmäßig das RAR-5.0-Archivformat.
        Mit der Option "RAR4" im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen - Allgemein" oder dem Schalter -ma4 in der Kommandozeile kann man auf das RAR-4.x-kompatibles Archivformat wechseln.



      2. Passworteinträge können nun verschlüsselt und vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Klicken Sie dazu im Dialog "Passwörter verwalten" auf die Schaltfläche "Master-Passwort festlegen...".
        Sind die gespeicherten Passwörter durch ein Master-Passwort geschützt, müssen Sie zunächst das Master-Passwort angeben und es mit "OK" bestätigen, um auf die Passwörter zuzugreifen. Ist das eingegebene Passwort nicht das Master-Passwort, wird die angegebene Zeichenkette als gewöhnliches Passwort für Archivoperationen behandelt.
        Wurde das Master-Passwort einmal angegeben, ist es gültig, bis WinRAR geschlossen wird. Schließen Sie WinRAR und öffnen Sie WinRAR erneut, nachdem Sie das Master-Passwort angegeben haben, wenn Sie sehen möchten, wie dieser Schutz funktioniert. Geben Sie das derzeit gültige und anschließend ein leeres Master-Passwort an, um die Verschlüsselung von den vorher geschützten Passworteinträgen zu entfernen.
        Diese WinRAR-Version verwendet ein neues Datenformat für den Passwortmanager, sodass die im Dialog "Passwörter verwalten" gespeicherten Passwörter von älteren Versionen nicht gelesen werden können. Das betrifft nicht die verschiedenen Verschlüsselungsformate bei Archiven, verschlüsselte Archive sind weiterhin kompatibel mit älteren WinRAR-Versionen. Die Daten im Passwortmanager werden erst dann in das neue Datenformat konvertiert, wenn Sie die Daten erstmalig mit der neuen Version speichern und nicht sofort nach der WinRAR-Installation.



      3. Beim Speichern eines Passworts in einem Komprimierungsprofil wird nun ein Hinweis-Dialog angezeigt, der dazu auffordert, ein Master-Passwort festzulegen. Sie können ein Master-Passwort angeben, um das in der Registry gespeicherte Passwort zu verschlüsseln und es vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Danach müssen Sie dieses Master-Passwort im Dialog "Passwort eingeben" angeben, um auf so ein Komprimierungsprofil zuzugreifen.
        Wurde das Master-Passwort einmal angegeben, ist es gültig, bis WinRAR geschlossen wird. Schließen Sie WinRAR und öffnen Sie WinRAR erneut, nachdem Sie das Master-Passwort angegeben haben, wenn Sie sehen möchten, wie dieser Schutz funktioniert.



      4. WinRAR verwendet nun standardmäßig AES-256 im CTR-Modus, um ZIP-Archive zu verschlüsseln. Der Verschlüsselungsalgorithmus AES-256 ist viel sicherer als der alte ZIP-2.0-Verschlüsselungsalgorithmus, kann aber inkompatibel zu einigen älteren Unzip-Tools sein. Wird die Kompatibilität mit diesen Tools benötigt, kann im Dialog "Passwort eingeben" die Option "Alte ZIP-2.0-Verschlüsselung" aktiviert oder in der Befehlszeile der Schalter -mezl angegeben werden.



      5. Das Entpacken von .LZ-Archiven, die vom Komprimierer Lzip erstellt wurden, wird nun unterstützt.



      6. Moderne TAR-Tools können Dateizeiten mit hoher Präzision, längere Dateinamen und extrem große Dateigrößen in speziellen Headern (PAX Extended Headers) innerhalb von TAR-Archiven speichern. WinRAR unterstützt nun solche PAX-Header und verwendet sie beim Entpacken von TAR-Archiven.



      7. Mit der neuen Option "Zeit der letzten änderung speichern" im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen - Zeit" kann bei RAR-5.0-Archiven die Speicherung der Zeiten der letzten änderung unterbunden werden. Die alte Option "Zeit der letzten änderung mit hoher Genauigkeit speichern" wurde durch die Option "Mit hoher Genauigkeit speichern" ersetzt.



      8. Neue Option "Vollständigen Pfad in der Titelleiste" im Dialog "Einstellungen - Allgemein". Ist die Option aktiviert, wird der vollständige Pfad des derzeit geöffneten Verzeichnisses oder Archivs in der WinRAR-Titelleiste angezeigt.



      9. Neue Option "Dateitypen, die zunächst als Archive geöffnet werden" im Dialog "Einstellungen - Komprimierung". Hier kann festgelegt werden, was in der WinRAR-Dateiliste im Dateimanagementmodus bei Enter oder Doppelklick auf Dateien passieren soll, die ein Archiv enthalten, aber keine Archiv-Dateinamenserweiterung haben. Beispiele für solche Dateien sind .docx oder selbstentpackende .exe-Archive. Es kann festgelegt werden, ob solche Dateien zunächst als Archiv geöffnet, ausgeführt oder mit den verknüpften Programmen geöffnet werden sollen.
        Standardmäßig werden selbstentpackende .exe-Archive geöffnet und andere Arten von Archiven ohne Archiv-Dateinamenserweiterungen ausgeführt.
        Unabhängig von diesen Optionen ist es immer möglich eine Archivdatei zu öffnen, indem in der WinRAR-Dateiliste auf dem Dateinamen die Tastenkombination Strg+BildRunter gedrückt wird.
        Die beiden Optionen "Standardverzeichnis für Archive" und "Standardverzeichnis für entpackte Dateien" wurden vom Dialog "Einstellungen - Komprimierung" in den Dialog "Einstellungen - Verzeichnisse" verschoben.



      10. Der neue Befehl "Pfade in Zwischenablage kopieren" im Menü "Datei" kopiert die vollständigen Pfade aller ausgewählten Dateien und Verzeichnisse in die Zwischenablage.



      11. Änderungen im Kontextmenü, das beim Rechtsklick mit der Maus in der WinRAR-Dateiliste erscheint:

        1. Einige Befehle, die sich auch in der Symbolleiste oder im Hauptmenü befinden, wie z. B. "Anzeigen" oder "Reparieren", wurden aus diesem Kontextmenü entfernt;


        2. Der Befehl "Pfade in Zwischenablage kopieren" wurde hinzugefügt;


        3. "Ausführen" für ausführbare Dateien, "Mit verknüpftem Programm öffnen" für verknüpfte Dateien und "Archivinhalt anzeigen" für Archive wurden hinzugefügt. Diese Menüeinträge ermöglichen es, bei SFX-Archiven und Dateien mit einer Nicht-Archiv-Dateinamens- erweiterung eine der möglichen Aktionen auszuwählen.


        Diese Menüeinträge sind nur im Dateimanagementmodus vorhanden und stehen nicht innerhalb von Archiven zur Verfügung.



      12. Im Dialog "Einstellungen - Integration" wurden LZ und ZIPX der Liste der Dateinamenserweiterungen hinzugefügt, die mit WinRAR verknüpft werden können.



      13. Die Dateierweiterungen LZ und ZIPX wurden zur Liste der Standardformate für den Schalter -ms ("Dateitypen angeben, die ohne Komprimierung im Archiv gespeichert werden") hinzugefügt. Die beiden Dateierweiterungen werden nun implizit angenommen, wenn der Schalter ohne Parameter aufgerufen wird.



      14. Beim Schalter -sc gibt es nun den Parameter 'f', mit dem die UTF-8-Kodierung angegeben werden kann. Zum Beispiel liest
        rar a -scfl archivname @dateiliste.txt
        den Inhalt der Dateiliste.txt als UTF-8-Text.



      15. Die RAR-Befehle "lt" and "vt" zeigen nun die Dateizeiten mit einer Genauigkeit von einer Nanosekunde an. Diese Präzision wird in RAR5-Archiven verwendet, die mit RAR unter Unix erstellt werden. Mit WinRAR erstellte Archive haben eine Präzision von 100ns bei den Dateizeiten.



      16. Beim Schalter -ts werden nur noch die Präzisionsangaben '+', '-' und '1' unterstützt. '+' speichert die Dateizeit mit höchster Genauigkeit, bei '-' wird die Speicherung unterbunden und bei '1' wird sie mit einer Genauigkeit von einer Sekunde gespeichert. Die in vorherigen RAR-Versionen verfügbaren Präzisionsangaben '2' und '3' stehen beim RAR-5.0-Archivformat nicht zur Verfügung und werden beim Schalter -ts ignoriert.



      17. Wird bei einem RAR5-Archiv beim Entpacken ein falsches Passwort für eine verschlüsselte Datei eingegeben, wird der Entpackvorgang nicht mehr abgebrochen. Stattdessen wird der Anwender erneut aufgefordert, für dieselbe Datei ein gültiges Passwort anzugeben.



      18. Bewegt man während einer Archivoperation im Fortschrittsdialog die Maus über den Namen der gerade verarbeiteten Datei, so wird in einem Popup der Dateipfad dieser Datei angezeigt.



      19. Der Name des derzeit aktiven Komprimierungsprofils wird im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen" über der Schaltfläche "Profile..." angezeigt.



      20. Wird der Befehl "Suchen" aufgerufen, während man sich in einem Unterverzeichnis eines Archivs befindet, enthält das Suchfeld "nach folgenden Dateinamen" den Pfad zu dem Unterverzeichnis. Damit startet die Dateisuche standardmäßig mit dem Unterverzeichnis.



      21. Behobene Fehler:

      1. Mehrere Abstürze und eine Sicherheitslücke beim Entpacken von beschädigten RAR-Archiven wurde behoben;



      2. WinRAR konnte Dateien in ZIP-Archiven nicht entpacken, die mit dem XZ-Algorithmus komprimiert und mit AES verschlüsselt wurden;




      3. War in den WinRAR-Einstellungen die Option "Windows- Fortschrittsbalken" deaktiviert und wurde beim Archivieren die Option "Jede Datei in ein unterschiedliches Archiv" verwendet, zeigte der "goldene" Teil des Gesamtfortschrittsbalkens nicht die richtige Kompressionsrate an;



      4. Das Entpacken von mehrteiligen SFX-Archiven war fehlerhaft, wenn die Gesamtgröße aller Teile 4 GB überschritt;



      5. Enthielt ein archivierter Verzeichnisname am Ende Leerzeichen, entpackte der Anwender einige Verzeichnisse im Archiv, die sich nicht im Wurzelverzeichnis des Archivs befanden, und war die Option "Möglicherweise inkompatible Namen erlauben" beim Entpacken deaktiviert, so konnte es passieren, dass am Anfang des entpackten Verzeichnisnamens ein oder mehrere Zeichen fehlten;



      6. Wurde in einem RAR5-Archiv nur die Zeit der Erstellung oder nur die Zeit des letzten Zugriffs mit einer Genauigkeit von einer Sekunde gespeichert, wie z. B. mit den Schaltern -ma5 -tsm- -tsa1, dann wurde diese gespeicherte Zeit beim Entpacken ignoriert.



      WinRAR 5.40


      1. Im Untermenü "Namenskodierung" im Menü "Optionen" kann die Zeichenkodierung für archivierte Dateinamen ausgewählt werden. Die Auswahl einer Kodierung wirkt sich auf die Anzeige von Dateien und Verzeichnissen in Archiven und auf Befehle zum Entpacken aus. Mit der Tastenkombination Strg+E lässt sich das Menü für die Auswahl einer Zeichenkodierung schnell aufrufen.

        Nützlich ist die Auswahl einer Kodierung beim Entpacken von Archiven, die keine Unicode-Dateinamen enthalten - beispielweise wenn eine ZIP-Datei mit chinesischen Dateinamen unter Windows entpackt werden soll, aber in den Windows-Einstellungen für Unicode-inkompatible Programme als Sprache Russisch eingestellt ist.



      2. Befinden sich in einem Verzeichnis neben den normalen RAR-Volumen eines gesplitteten Archivs auch RAR-Wiederherstellungsvolumen, so werden beim Ausführen des Befehl zum Testen des Archivs nach dem Test der .rar-Dateien auch die .rev-Dateien überprüft.

        Sollen nur die .rev-Dateien getestet werden, ohne die .rar-Dateien zu prüfen, wählen Sie in der Dateiliste von WinRAR nur die .rev-Dateien aus und wenden sie den Befehl "Testen" nur darauf an. In der Befehlszeile erreicht man das mit:
        rar t archivname.part1.rev

      3. Obwohl das NTFS-Dateisystem Dateinamen erlaubt, die mit Leerzeichen oder Punkten enden, können viele Windowsprogramme mit solchen Dateinamen nicht richtig umgehen. Wird die Option "Möglicherweise inkompatible Namen erlauben" im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen: Erweitert" deaktiviert, entfernt WinRAR beim Entpacken alle Leerzeichen und Punkte am Ende von Dateinamen, sofern welche vorhanden sind.

        Standardmäßig ist diese Option deaktiviert.

        Unter Windows entfernt die Konsolenversion von RAR beim Entpacken daher immer alle Leerzeichen und Punkte am Ende von Dateinamen, es sei denn, der Schalter -oni wurde angegeben.



      4. In vorherigen Versionen wurde bei der Auswahl des Updatemodus' "Archivinhalt synchronisieren" (Befehlszeilenschalter -as) der Archivierungsvorgang abgebrochen, wenn auf ein zu archivierendes Verzeichnis nicht zugegriffen oder das zu archivierende Verzeichnis nicht gelesen werden konnte. Nun setzt WinRAR den Vorgang fort und belässt im Archiv alle Dateien, die zu den nicht lesbaren Verzeichnissen passen.



      5. In WinRAR kann die Tastenkombination Umsch+Entf nun auch verwendet werden, um Verzeichnisse zu löschen, deren Namen mit Leerzeichen und Punkten endet. In den vorherigen Versionen von WinRAR konnten solche Verzeichnisse weder mit dem normalen Löschen in den Papierkorb noch mit der Tastenkombination Umsch+Entf gelöscht werden.

        Im Gegensatz zur Taste Entf werden bei der Tastenkombination Umsch+Entf Dateien unwiderruflich gelöscht und nicht in den Papierkorb verschoben. Bei Dateien mit den Attributen System oder Schreibgeschützt erfolgt keine weitere Rückfrage vor dem Löschen.



      6. Um Verzeichnisse zu entpacken oder zu kopieren, können sie aus dem Verzeichnisbaum verschoben und auf andere Programme oder den Desktop fallen gelassen werden (Drag&drop). Verwenden Sie das Archivicon an der Wurzel des Verzeichnisbaums, um das gesamte Archiv zu entpacken.



      7. Nach dem Betätigen der Schaltfläche "Verzeichnis erstellen" im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen" wird nun als neuer Ordnername anstelle des allgemeinen Namens "Neues Verzeichnis" ein Name vorgeschlagen, der sich aus dem aktuellen Archivnamen ableitet.



      8. Versionsinformationen der RAR-Konsolenversion:
        a) Wird der Schalter -iver angegeben, zeigt RAR die Versionsnummer an und beendet die Ausführung. Man kann also einfach "RAR -iver" in der Befehlszeile ausführen;
        b) Unter Windows zeigt RAR an, ob die 32-Bit-Version oder die 64-Bit-Version ausgeführt wird. Sowohl bei dem Schalter -iver als auch im Copyright-Titel bei allen anderen Befehlen wird "x86" oder "x64" bei den Versionsinformationen angezeigt.



      9. Wird der Schalter -p ohne den optionalen Parameter verwendet, kann das Passwort auch per Dateiumleitung oder Pipe gesetzt werden.

        Zum Beispiel: rar -p meinarchiv.rar meinedateien < psw.txt



      10. Die RAR-Konsolenversion behandelt die Angabe 'archivname.partN' in der Befehlzeile als 'archivname.partN.rar', wenn 'archivname.partN' nicht vorhanden ist und 'archivname.part#.rar' existiert.

        Es ist zum Beispiel mit dem Befehl

        RAR x archivname.part01

        möglich, das Archiv archivname zu entpacken, beginnend mit dem Volumen archivname.part01.rar.



      11. Verbesserungen bei der 7z-Archiv-Unterstützung:

        a) WinRAR erkennt nun solide 7z-Archive als solche und zeigt den Status "Solide" beim Befehl "Informationen anzeigen" korrekt an;

        b) WinRAR zeigt bei LZMA- und LZMA2-7z-Archiven beim Befehl "Informationen anzeigen" die Wörterbuchgröße an;

        c) Beim Anzeigen des Archivinhalts von 7z-Archiven mit WinRAR wird bei Dateien innerhalb von soliden 7z-Blöcken, deren gepackte Größe nicht bekannt ist, nicht mehr '0' sondern '?' angezeigt.



      12. Die maximale Länge des RAR-Archivkommentars wurde von 64 kB auf 256 kB angehoben.

        Da SFX-Skript-Befehle im Archivkommentar gespeichert werden, sind nun nicht nur ein längerer Lizenztext sondern ganz allgemein längere Texte in SFX-Archiven möglich.



      13. Die Größe der Standardschriftart des Betrachters in WinRAR wird nun entsprechend der eingestellten dpi-Zahl unter Windows angepasst, auch bei höheren dpi-Werten.



      14. Der Schalter -scul kann nun auch mit UTF-16-Listendateien verwendet werden, deren Byte-Reihenfolge als Big-Endian vorliegt. Voraussetzung dafür ist eine korrekte Bytereihenfolge-Markierung (Byte Order Mark) am Anfang der Listendatei.

        In vorherigen Versionen wurden nur Listendateien mit Byte-Reihenfolge Little-Endian unterstützt.



      15. Die Systemanforderungen für WinRAR wurden erhöht: Die mindestens erforderliche Windows-Version ist nun Windows XP SP3.

        WinRAR kann unter Windows XP ohne Service Packs nicht ausgeführt werden.



      16. Die Option "Großbuchstaben erlauben" im Dialog "Einstellungen - Dateiliste" wurde entfernt.

        Diese Option war für den einfachen Übergang von der MS-DOS-Version zur Windows-Version vorgesehen und wird nicht mehr benötigt.



      17. Behobene Fehler:

      1. Der Befehl "Packen und als E-Mail versenden" funktionierte bei WinRAR 5.31 x64 nicht mit Microsoft Outlook x64;



      2. Wenn eine WinRAR-5.31-Version mit einer Rechts-nach-links-Sprache auf einem Windows in englischer oder einer anderen nicht Rechts- nach-links-Sprache installiert wurde, konnte es passieren, dass WinRAR das Layout des Windows-Explorers auf "Rechts nach links" änderte;



      3. War ein Archiv in einem Verzeichnis ohne Schreib-Berechtigung gespeichert und wurde der Archivinhalt mit Drag&drop in ein beschreibbares Verzeichnis entpackt, forderte WinRAR unnötigerweise höhere Rechte an. Die Eingabeaufforderung zur Rechteerhöhung der Windows-Benutzerkontensteuerung wurde angezeigt.




      WinRAR 5.31


      Bei diesem Service-Update wurden Darstellungsfehler korrigiert sowie eine potentielle Sicherheitslücke behoben ("DLL side-loading in SFX-Archiven").


      WinRAR 5.30


      1. Die im September und Oktober 2015 in den Nachrichten veröffentlichten Informationen über eine kritische Sicherheitslücke in den selbstentpackenden Archiven von WinRAR sind falsch. Leider haben die Medien nicht erkannt, dass das, was als WinRAR-Sicherheitslücke beschrieben wird, eine Windows-OLE-Sicherheitslücke ist, für die bereits im November 2014 von Microsoft ein Patch veröffentlicht wurde:

        https://technet.microsoft.com/de-de/de/library/security/ms14-064.aspx

        Selbst wenn der Patch für diese Windows-OLE-Sicherheitslücke nicht installiert ist, gibt es keine neuen Risikofaktoren bei WinRAR-SFX-Archiven.
        Für weitere Details lesen Sie bitte die Artikel in unserem Support-Blog mit weiterführenden Links.
        Für WinRAR sind keine Patches oder Fehlerbehebungen nötig.



      2. Entpacken von mehrteiligen ZIP-Archiven hinzugefügt, die von 7-Zip erstellt wurden. Diese Archive haben die Dateiendungen .zip.001, .zip.002, ... Um so ein Archiv zu entpacken und dessen Inhalt anzuschauen, öffnet man die .zip.001-Datei in der WinRAR-Oberfläche.
        Alle Teile des Archiv müssen sich vor dem Entpacken in demselben Verzeichnis befinden.



      3. Entpacken von Dateien hinzugefügt, die in mehrere Teile aufgeteilt sind. Die Teile haben die Dateiendungen .001, .002, ... Die .001-Datei kann wie ein normales Archiv geöffnet und der Inhalt entpackt werden. WinRAR setzt alle Teile zusammen und speichert die zusammengesetzte Datei im Zielverzeichnis. Alle Teile der aufgeteilten Datei müssen sich vor dem Entpacken in demselben Verzeichnis befinden. Der Eintrag "001" ist nun ebenfalls in der Liste "WinRAR verknüpfen mit" im Dialog "Einstellungen - Integration" enthalten.



      4. In der WinRAR-Dateiliste kann man nun mit den Vor- und Zurück-Buttons der Maus oder mit den Tastenkombinationen Alt+Links und Alt+Rechts in der Liste der kürzlich besuchten Verzeichnisse vor und zurück springen.


      5. In der RAR-Kommandozeile können nun für die zu archivierenden Dateien Verzeichnis-Wildcards angegeben werden. Zum Beispiel: rar a backup c:\backup\2015*\* Archiviert alle '2015*'-Verzeichnisse in c:\backup. Verwenden Sie den Schalter -r, um auch in den Unterverzeichnissen von c:\backup nach '2015*' zu suchen.



      6. Bei SFX-Archiven wechselt die Beschriftung der Schaltfläche "Entpacken" nach dem Start des Entpackvorgangs zu "Pause". Damit kann der Entpackvorgang angehalten und später fortgesetzt werden.



      7. Die Option "Verschlüsselte überspringen" im Dialog "Dateien suchen" ermöglicht das Überspringen von verschlüsselten Archiven bei der Dateisuche. Es verhindert, dass bei jedem verschlüsselten Archiv nach dem Passwort gefragt wird.



      8. Der Befehl "Archiv testen" funktioniert nun auch für tar.gz, tar.bz2 und tar.xz Archiven. Da das TAR-Format keine Dateiprüfsummen enthält, überprüft WinRAR nur die Gültigkeit des GZIP-, BZIP2- oder XZ-Containers.



      9. Das Hinzufügen einer Zeichenkette zum WinRAR-Diagnosefenster kann langsam sein und bei tausenden Fehlern die Performance des aktuellen Vorgangs negativ beeinflussen. Das Hinzufügen von Meldungen läuft nun immer schnell ab, es ist unabhängig von der Anzahl der Meldungen.



      10. Das neue Objekt 'R' beim Schalter -sc legt bei der RAR-Konsolenversion die Codierung der Meldungen fest, die zu Dateien oder an Pipes umgeleitet werden. Zum Beispiel:

        rar lb -scur daten > liste.txt

        erstellt die Datei liste.txt mit den Dateinamen im Archiv in Unicode-Codierung.



      11. Der Parameter für die Ruhezeit im Schalter -ri[:] wurde angepasst, so dass der Einfluss auf die RAR-Performance geringer ist. Insbesondere die Auswirkungen auf Operationen, bei denen Wiederherstellungsinformationen beteiligt sind, sind geringer.
        Um die Auslastung des Systems auf dasselbe Maß wie in vorherigen Versionen zu verringern, müssen höhere Werte für die Ruhezeit angegeben werden.



      12. Die Konsolenversion von RAR zeigt bei den Befehlen "l" und "v" die Dateizeit nun im Format YYYY-MM-DD an.



      13. Beim Entpacken von RAR- und ZIP-Archiven, die unter Unix erstellt wurden, werden Unicode-Zeichen in zerlegter Form auf die entsprechenden Zeichen in zusammengesetzter Form abgebildet (Unicode-Normalisierung).
        Diese Umwandlung ist für manche unter Unix- oder OS X erstellte Archive notwendig, um nicht-englische Dateinamen korrekt unter Windows entpacken zu können. Das funktioniert unter Windows Vista und neueren Windows-Versionen.



      14. Beim Entpacken von .7z-Archiven wird nun bei allen neu erstellten Verzeichnissen die Zeit der letzten Änderung gesetzt. In vorherigen Versionen wurde die Zeit nur bei nichtleeren Verzeichnissen gesetzt.



      15. WinRAR verhindert während einer Archivoperation den Wechsel des PCs in den Energiesparmodus. Bis zum Abschluss einer Archivoperation, wie z. B. das Packen, Entpacken oder eine andere Archivbearbeitung, wird verhindert, dass Windows den Computer in den Energiesparmodus versetzt.



      16. Der Gesamtfortschritt wird nun auch beim Entpacken von .arj-, .lzh- und .cab-Archiven angezeigt. Ausgenommen davon sind mehrteilige Archive.



      17. Ein Fortschrittsbalken wird angezeigt, wenn Dateien nach dem Archivieren gelöscht werden und das Archivbit der archivierten Dateien zurückgesetzt wird.



      18. Der Befehl "Testen" überprüft nun in RAR 3.x - 5.x Archiven auch die Inhalte der alternativen NTFS-Datenströme. Vorher wurden die Inhalte nur beim Entpacken überprüft.



      19. SFX-Module setzen die Umgebungsvariable sfxstime. Die Variable enthält die Startzeit des Moduls im Format "YYYY-MM-DD-HH-MM-SS-ms".
        Man kann diese Variable in der Befehlszeile beim Befehl Path verwenden, wenn eine zeitbasierte eindeutige Pfadangabe für die Installation benötigt wird, z. B. "Path=meineapp-%sfxstime%".



      20. Behobene Fehler:

      1. Die RAR-Konsolenversion stürzte beim Versuch ab, Dateien zu bereits bestehenden Volumen hinzuzufügen, statt eine Rückfrage zum Überschreiben von Dateien anzuzeigen;



      2. beim Befehl "lt" zeigte die RAR-Konsolenversion bei der Zeit der letzten Änderung einer Datei die Sekunden nicht an;



      3. WinRAR konnte .xxe-Dateien nicht entpacken, wenn diese nicht die Zeichenkette "section N of xxencode" im Hauptteil enthielten;



      4. WinRAR konnte die Inhalte von einem mit dem Schalter -os gespeicherten alternativen NTFS-Datenstrom nicht wiederherstellen, wenn diese auf unterschiedliche Volumen aufgeteilt waren.




      WinRAR 5.21



      1. Die Optionen der Gruppe "Drag&Drop-Kontextmenü" im Dialog "Einstellungen/Integration/ Kontextmenüeinträge" können verwendet werden, um die Befehle zum Archivieren und Packen im Kontextmenü zu deaktivieren, das nach dem Drag&Drop von Dateien mit rechten Maustaste angezeigt wird.



      2. Existiert die Datei winrar.ini im selben Verzeichnis wie der WinRAR-Installer, so wird diese winrar.ini nach dem Abschluss der Installation in das WinRAR-Programmverzeichnis kopiert.



      3. In vorherigen Versionen konnte es manchmal passieren, dass bei der Erstellung von RAR-Volumen die Größe der Volumen ein wenig kleiner war als gewünscht. Das tritt nun weitaus weniger häufig auf. In den meisten Fällen sind die erstellten Volumen so groß wie vom Anwender angegeben.



      4. WinRAR entpackt nun standardmäßig symbolische Links, die einen absoluten Pfad im Link-Ziel haben, nicht mehr. Sie können das Erstellen solcher Links mit der Option "Absolute Pfade in symbolischen Links erlauben" im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen - Erweitert" oder mit dem Schalter -ola in der Befehlszeile aktivieren.


      5. Solche Links, die auf Verzeichnisse außerhalb des Zielverzeichnisses beim Entpacken verweisen, können ein Sicherheitsrisiko darstellen. Aktivieren Sie das Entpacken solcher Links nur, wenn Sie sicher sind, dass der Inhalt des zu entpackenden Archivs sicher ist, wie z. B. Ihre eigenen Backups.

      6. Behobene Fehler:

      1. WinRAR 5.20 präsentierte dem Anwender überflüssige Anforderungen von erhöhten Rechten durch die Benutzerkontensteuerung, wenn eine ausführbare Datei aus einem Archiv gestartet wurde, das sich in einem durch die Benutzerkontensteuerung geschützten Verzeichnis befand. Da in diesem Fall nichts in das Verzeichnis entpackt wird, in dem sich das Archiv befindet, ist die Anforderung von erhöhten Rechten durch die Benutzerkontensteuerung nicht notwendig;



      2. WinRAR konnte bisher nur beim Entpacken von RAR- und ZIP-Archiven Dateien mit gesetztem "Schreibgeschützt"-Attribut überschreiben. Nun ist das auch bei allen anderen durch WinRAR unterstützten Archivformaten der Fall;



      3. "Vergangene Zeit" und "Verbleibende Zeit" wurden falsch angezeigt, wenn der Befehl "Konvertieren" auf mehrere Archive angewandt wurde und dabei die Option "Wiederherstellungsdaten hinzufügen" aktiviert war.




      WinRAR 5.20 - 19 Änderungen und Erweiterungen


      1. Wenn beim Entpacken oder Archivieren die Benutzerkontensteuerung das Erstellen von Dateien in durch das Betriebssystem geschützte Verzeichnissen verhindert, versucht WinRAR eine weitere WinRAR-Kopie mit Administrator-Rechten zu starten, um die Operation fortzusetzen und erfolgreich abzuschließen. Dabei ist es notwendig, die Anforderung von erhöhten Rechten in der Eingabeaufforderung der Benutzerkontensteuerung zu bestätigen, damit die zweite WinRAR-Kopie ausgeführt werden kann.


      2. Zieht man im Windows-Explorer Dateien mit der rechten Maustaste auf ein Verzeichnis, lässt sie auf dasselbe Verzeichnis fallen und wählt dann im Kontextmenü die Befehle "Zum Archiv hinzufügen..." oder "Zu hinzufügen", so erstellt WinRAR ein Archiv mit diesen Dateien in diesem Zielverzeichnis.


      3. Es ist nun möglich, die WinRAR-Einstellungen in der Datei WinRAR.ini anstatt in der Registry zu speichern. Das ist immer dann zu empfehlen, wenn WinRAR auf Wechseldatenträgern (wie z.B. USB-Sticks) installiert und dann auf unterschiedlichen Computern ausgeführt wird.
        Weitere Details dazu finden Sie im Abschnitt "Die Datei WinRAR.ini" in der WinRAR-Hilfe unter dem Kapitel "Konfigurationseinstellungen".


      4. ZIP- und ZIPX-Archive, die den XZ-Komprimierungsalgorithmus verwenden, können nun entpackt werden.


      5. Enthalten ZIP- oder ZIPX-Archive andere Komprimierungsalgorithmen als die üblichen "Store" und "Deflate", werden die Namen dieser Algorithmen im Feld "Version" des Archiv-Info-Dialogs angezeigt. Für Algorithmen, dessen Namen WinRAR nicht kennt, werden Namen der Form "m" verwendet, wobei ein numerischer Wert ist, der jeden Algorithmus eindeutig kennzeichnet.


      6. Der Befehl "Mit WinRAR öffnen" in den Windows-Kontextmenüs ist nun für alle Archivformate verfügbar, die durch WinRAR unterstützt werden. Der Eintrag kann im Dialog "Einstellungen - Integration" - "Kontextmenü konfigurieren..." mit der Option "Mit WinRAR öffnen (für normale Archive)" an- oder abgeschaltet werden.


      7. Die Konsolenversion von RAR kann nun die Standardschalterkonfiguration aus der Datei rar.ini im RAR-Programmverzeichnis lesen. In vorherigen Versionen war es möglich, nur eine Schalterkonfiguration für alle RAR-Befehle mit der Zeichenkette "switches=" anzugeben. Nun kann in der Datei rar.ini für jeden einzelnen RAR-Befehl eine Standardschalterkombination angegeben werden. Die Syntax dafür ist: switches_= Zum Beispiel: switches_a=-m5 -s switches_x=-o+


      8. Der Befehl "ch" unterstützt nun die Schalter -tl, -cu, -cl auch bei ZIP-Archiven. In vorherigen Versionen waren diese Schalter nur beim RAR-Archivformat erlaubt.


      9. Bei Archivformaten wie .bz2, .xz und .Z, bei denen eine Speicherung von Dateizeiten nicht vorgesehen ist, setzt WinRAR die Dateizeiten von entpackten Dateien auf Zeit der letzten Änderung des Archivs. Das betrifft nicht die Formate tar.bz2, tar.xz und tar.Z, bei denen die Dateizeiten in den tar-Headern gespeichert sind.


      10. Die Option "Defekte Dateien behalten" wird nun auch für bzip2-Archive unterstützt.


      11. Das Standard-WinRAR-Icon im Windows-Kontextmenü wird bei Bildschirmauflösungen mit einer hohen DPI-Zahl wie 150% oder 200% der normalen Textgröße korrekt skaliert.


      12. Der WinRAR-Befehl "Benchmark" kann mit der Variable "Benchmark" im Zweig HKEY_CURRENT_USER\Software\WinRAR\Policy der Registry deaktiviert werden. In Mehrbenutzerumgebungen könnte der Befehl "Benchmark" zur Verschwendung von gemeinsamer Rechenleistung verwendet werden. Weitere Details dazu finden Sie im Abschnitt "Registry-Variablen" in der WinRAR-Hilfe unter dem Kapitel "Konfigurationseinstellungen".


      13. Zusätzlich zur Umgebungsvariable "sfxcmd", welche die gesamte Befehlszeile enthält, setzt das SFX-Modul auch die Variable "sfxpar", die nur die Befehlszeilenparameter ohne den führenden SFX-Modulnamen enthält. Diese Variablen werden vor dem Starten des beim Befehl "Setup" angegebenen Programms gesetzt.


      14. In der Konsolenversion von RAR wird bei der Rückfrage zum Überschreiben von Dateien die Größe und die Zeit der letzten Änderung für existierende und neue Dateien angezeigt.


      15. Beim Archivieren von stdin mit dem Schalter -si setzt RAR nun die Zeit der letzten Änderung des Archivs auf die aktuelle Zeit des Betriebssystems. Die vorherige Version setzte diese Zeit überhaupt nicht.


      16. Es ist nun möglich, die Schalter -si und -v zusammen zu verwenden. Vorherige Versionen erlaubten die Erstellung von Volumen beim Archivieren von stdin nicht.


      17. Wenn man versucht, eine 4 GB große oder größere Datei aus einem RAR- oder ZIP-Archiv auf eine FAT32-Partition zu entpacken, wird beim Start des Entpackvorgangs eine Warnung angezeigt, sodass die Operation abgebrochen werden kann. Das FAT32-Dateisystem unterstützt keine Dateien größer als 4 GB. Diese Warnung wird auch beim Erstellen eines RAR-Archivs mit der Kompressionsmethode "speichern" (-m0) angezeigt, wenn die voraussichtliche Archivgröße 4 GB übersteigt.


      18. Die Schaltfläche "Alle auswählen" im Dialog "Einstellungen - Integration" wurde nach "Alle / Keine" umbenannt. Beim Klick auf diese Schaltfläche werden nun alle Archivformate deselektiert, wenn sie vorher alle ausgewählt waren.


      19. Die Option "Archive löschen" beim Entpacken entfernt nun alle .zip- und .7z-Volumen. Bisher wurde bei diesen Archivformaten nur das erste Volumen gelöscht.




      rarlab spendiert WinRAR, dem inzwischen weltweit führenden Packprogramm, verbesserte Entpackfunktionen und die Unterstützung von AES-NI.


      AES-NI (New Instructions) - Prozessoren können Ver- und Entschlüsselungsoperationen deutlich schneller durchführen. WinRAR unterstützt jetzt diesen erweiterten Befehlssatz auf entsprechend ausgerüsteten Maschinen.
      Auf vielfachen Wunsch wurde die 7-zip-Unterstützung dahingehend erweitert, dass jetzt auch mehrteilige 7-zip-Archive problemlos entpackt werden können.
      zip- und zipx-Archive, die im BZIP2-, LZMA- oder PPMd-Verfahren komprimiert wurden, können jetzt ebenfalls entpackt werden.

      WinRAR 5.01 - ein Serviceupdate


      Das RAR5-Format bietet die Option, Daten zum schnelleren Öffnen eines Archivs zu speichern. Dafür gibt es im Befehlszeilenmodus einen neuen Schalter (-qo[-|+]); die entsprechende Option in der GUI-Version finden Sie unter "Archivname und Archivparameter einstellen - Optionen".
      Kleinere Fehler wurden beseitigt, u.a. im Passwortmanagement und bei der Suche innerhalb von .7z-Archiven.
      Eine ausführliche Aufstellung finden Sie in der whatsnew.txt im WinRAR-Programmordner.

      WinRAR 5 - ein großer Schritt nach vorn!

      Die neueste Version von RAR und WinRAR bietet Verbesserungen in drei wichtigen Bereichen: Packrate, Geschwindigkeit und Sicherheit Ihrer Daten.



      WinRAR 5 führt ein neues, zusätzliches Packformat ein: das RAR5-Format.
      Die Vorteile:

      • verbesserte Packraten: In der 64-bit-Version können durch eine erweiterte Wörterbuchgröße (bis zu 1 GB) noch bessere Kompressionsraten als in den Vorversionen erreicht werden.

      • Geschwindigkeit: Beim Entpacken erreicht WinRAR durch optimierte Algorithmen eine höhere Geschwindigkeit. Diesen Vorteil werden Sie bei leistungsfähigen Rechnern und großen Archiven besonders bemerken und zu schätzen wissen!

      • Sehr wichtig: Datensicherheit! Das RAR-Format war schon bisher für seine leistungsfähige Verschlüsselungstechnik bekannt. Durch den Umstieg auf 256-bit AES-Verschlüsselung können Sie sich auch in Zukunft auf die Sicherheit Ihrer Daten verlassen, sofern Sie hinreichend sichere Passworte wählen.

      • Weitere Highlights: eine verbesserte Reparaturfunktion und (auf vielfachen Wunsch) die Fähigkeit, Pfade mit einer Länge von bis zu 2048 Zeichen zu verarbeiten.


      Insgesamt verzeichnen wir 19 neue Funktionen und Verbesserungen.

      WinRAR 4.x - die Neuheiten und Änderungen

      Was war neu in Version 4.20?



      Die Version 4.20 vom Juni 2012 erhöht insbesondere die Leistung beim Komprimieren auf Geräten mit Multi-Core-Prozessoren.
      Auch beim Einsatz nur eines Prozessorkerns konnte die Geschwindigkeit gegenüber der Version 4.11 leicht gesteigert werden.

      Das Erstellen von Wiederherstellungsvolumen erfolgt schneller, wenn mehr als nur ein Prozessorkern eingesetzt werden kann.

      Es ist jetzt möglich, 7-zip-Archive nach Inhalten zu durchsuchen.

      Die Unterstützung von Windows 2000 wurde eingestellt. Wenn Sie WinRAR unter Windows 2000 einsetzen möchten, können Sie eine ältere Version verwenden. Downloadlinks stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

      Was war neu in Version 4.10?



      Die Version 4.10 kann ZIP-Archive beliebiger Größe erstellen. Bisher gab es eine Beschränkung auf 2 GB.
      Auch mehrteilige ZIP-Archive sind ab sofort möglich.
      Das Erstellen mehrteiliger Archive wird durch angepasste Vorgaben erleichtert.
      Kommandozeilenanwender werden einige neue und verbesserte Funktionen entdecken.
      Die SFX-Funktionen wurden erweitert.

      Insgesamt gibt es 18 Verbesserungen gegenüber der Vorversion.

      Was war neu in Version 4.00?



      1. Die Entpackgeschwindigkeit konnte entscheidend verbessert werden. Abhängig von der Art der Daten werden Sie eine Geschwindigkeitssteigerung von bis zu 30 Prozent gegenüber den Vorversionen feststellen können!


      2. UDF Revision 2.50 wird unterstützt; damit können jetzt die meisten Blu-Ray-ISO-Dateien entpackt werden.


      3. Passwort-Management:

        Sie können eine Liste häufig benutzter Passworte festlegen, die Sie einfach per Drop Down-Menü auswählen können.


      4. In Windows 7 kann optional ein Fortschrittsbalken in der Taskleiste angezeigt werden.


      5. Die Unicode-Unterstützung für nicht-englische Dateinamen wurde weiter verbessert.


      6. Die Verarbeitung von Wiederherstellungsvolumen konnte beschleunigt werden.


      7. Die maximale Dateigröße für FAT- und FAT32-Systeme wird jetzt optimal ausgenutzt.


      Insgesamt gibt es 20 Neuerungen und zusätzlich einige Bugfixes.

      WinRAR 3.93 - die Änderungen

      Behobene Fehler:



      1. In WinRAR 3.92 konnte es passieren, dass bei Angabe des Schalters -xd:\pfad\verzeichnis auch Verzeichnisse ausgeschlossen wurden, die mit dem angegebenen Verzeichnisnamen übereinstimmten, jedoch einen anderen Pfad hatten, als beim Schalter angegeben.


      2. Die Schalterkombination -y -or funktionierte nicht richtig. Der Schalter -or wurde ignoriert, wenn gleichzeitig der Schalter -y verwendet wurde.


      WinRAR 3.92 - neu in dieser Version

      Änderungen und Erweiterungen:



      1. Wird in einer Umgebung mit mehreren Monitoren ein WinRAR-Befehl aus dem Kontextmenü des Explorers heraus gestartet, so wird der dazugehörige Dialog auf dem selben Monitor angezeigt wie das Kontextmenü. In den vorherigen Versionen wurde der Dialog immer auf dem ersten Monitor angezeigt.


      2. Der WinRAR-Befehl im Kontextmenü "Packen und als E-Mail versenden..." ergänzt nun den Archivnamen im Betreff der E-Mail. Vorherige Versionen ließen den Betreff leer.


      3. In RAR 3.91 konnten mit dem Schalter -x auch Verzeichnisse von der Archivierung ausgeschlossen werden, wenn die Dateimaske Wildcards enthielt, aber keinen Dateipfad. So schloss der Schalter -x*. alle Verzeichnisse aus, die keine Endung im Verzeichnisnamen haben. Nun verhält sich der Schalter -x für Dateimasken ohne Dateipfade wieder wie in RAR 3.80: Verzeichnisse werden nur dann ausgeschlossen, wenn die Dateimaske keine Wildcards enthält und genau zum Verzeichnisnamen passt.



      4. Behobene Fehler:


        1. WinRAR 3.91 meldete beim Öffnen eines leeren ZIP-Archivs irrtümlicherweise den Fehler "Unerwartetes Archivende.", wenn das ZIP-Archiv mit dem Befehl "Neu - WinRAR-ZIP-Archiv" im Kontextmenü des Windows Explorers erstellt wurde;

        2. War beim Entpacken mehrerer ZIP-Archive die Option "Archive löschen" aktiv und war eins der ZIP-Archive beschädigt, löschte WinRAR die Archive nach dem beschädigten nicht, auch wenn sie erfolgreich entpackt werden konnten;

        3. Passte eine Datei zu zwei unterschiedlichen Dateimasken in RarFiles.lst, konnte es passieren, dass WinRAR die letzte Dateimaske wählte. Normalerweise muss immer die erste Dateimaske gewählt werden, wenn die zu den Dateimasken passenden Dateinamen nicht ineinander enthalten sind.

      WinRAR 3.91 - neu in dieser Version

      WinRAR 3.91 bietet Erweiterungen der Funktionalität und beseitigt einige Fehler der Vorversion



      Die Änderungen in der Übersicht:

      1. Diese Version kann 7-Zip-Archive entpacken, die mit dem LZMA2-Algorithmus erstellt wurden.


      2. Beim Entpacken von 7-Zip-Archiven mit verschlüsselten Dateinamen aus dem Kontextmenü des Windows Explorers heraus wird nun nur noch einmal nach dem Passwort gefragt. WinRAR 3.90 fragte zweimal nach dem Passwort.


      3. Diese Version kann tar.bz2-Archive entpacken, die aus mehreren zusammengeführten kleineren bz2-Datenströmen bestehen. Vorherige Versionen entpackten nur den ersten verschachtelten bz2-Datenstrom in solchen zusammengesetzten Archiven.


      4. WinRAR zeigt nun für alle Dateien in normalen .gz-Archiven die CRC32- Prüfsumme an (Gilt nicht für .tar.gz-Archive). In vorherigen Versionen war das Feld bei GZIP-Dateien leer.


      5. Behobene Fehler:


        1. WinRAR 3.90 zeigte im Dialog "Archiv auswählen" die Schaltfläche "Speichern" an Stelle von "Öffnen" oder "OK" (Befehl "Archiv öffnen..." im Menü "Datei" und Befehl "Suchen..." im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen");

        2. Beim Durchsuchen des Inhalts eines ZIP-Archivs in einem ungültigen Format konnte es passieren, dass WinRAR falsche Dateinamen anzeigte;

        3. WinRAR 3.90 konnte LZH-Archive nicht entpacken, die mit dem "-lh7-"- Algorithmus erstellt wurden;

        4. Bei WinRAR 3.90 konnte es passieren, dass bei der Archivierungsoption "Dateien nach dem Packen löschen" ein Teil der Dateien nicht gelöscht wurde, wenn der Löschmodus "Dateien in den Papierkorb verschieben" ausgewählt war. Dieser Fehler trat nur unter Windows XP auf, unter Windows Vista und Windows 7 trat der Fehler nicht auf;

        5. Beim Entpacken von ISO-Dateien mit Hilfe des Befehls "Dateien entpacken..." im Kontextmenü des Windows-Explorers konnte es passieren, dass WinRAR zweimal dieselben Dateien im Archiv entpackte. WinRAR zeigte beim erneuten Entpacken derselben Dateien den Dialog "Ersetzen von Dateien bestätigen" an;

        6. Bei der hexadezimalen Suche in WinRAR 3.90 (Befehl "Dateien suchen...") und beim Befehls "ih" in der Konsolenversion von RAR wurden nie Treffer gefunden, wenn der ASCII-Code des ersten Bytes des Suchtextes größer als 127 war.


      WinRAR 3.90 - neu in dieser Version

      WinRAR wird ab dieser Version in zwei Varianten angeboten - als 64-Bit-Version für Windows x64 und als klassische 32-Bit-Version.


      Falls Sie eine 64-Bit-Version von Windows einsetzen, empfehlen wir Ihnen, auch die 64-Bit-Version von WinRAR zu installieren. Sie bietet für Ihr Betriebssystem eine höhere Geschwindigkeit und eine bessere Integration in den Windows Explorer als die 32-Bit-Version.
      Die RAR-Kompressionsgeschwindigkeit wurde bei Rechnern mit mehreren Kernen bzw. mehreren Hauptprozessoren erhöht. Die Verbesserung ist insbesondere unter den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 wahrnehmbar.

      Die Details:


      64-Bit-Version

      Den neuesten Hardware-Entwicklungen entsprechend profitieren Nutzer der Windows-64-Bit-Version beim Komprimieren und Dekomprimieren mit WinRAR von der Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der neuen 64-Bit-Prozessorarchitektur und größerem Arbeitsspeicher. Diese Verbesserung fällt insbesondere bei der Verarbeitung großer Datenmengen ins Gewicht - davon profitieren vor allem Administratoren und User im Server-Bereich. Die 64-Bit-Version integriert sich mit Version 3.90 jetzt besser in den Windows Explorer.


      Höhere Kompressionsgeschwindigkeit durch verbessertes Multithreading

      Generell ist einer der Schwerpunkte für die 32-Bit und 64-Bit Version von WinRAR 3.90 die verbesserte Geschwindigkeit: Für Betriebssysteme mit mehreren Kernen bzw. Hauptprozessoren wurde die Kompressionsgeschwindigkeit von WinRAR 3.90 erheblich gesteigert. WinRAR nutzt hierbei die bessere Auslastung der Ressourcen durch hardwareseitiges Mutlithreading moderner CPUs (Multicore-Prozessoren) aus.

      Schon in Vorgängerversionen schaltete WinRAR automatisch auf Multithreading, wenn die Anzahl der vom Betriebssystem gemeldeten Prozessoren größer als eins war. Der Geschwindigkeitsvorteil ist mit Version 3.90 allerdings wesentlich höher.


      Kontextmenü-Zugriff im Windows Explorer schneller und mehr Optionen

      Auch die Geschwindigkeit und Handhabung bei der Explorer-Erweiterung wurde verbessert: Die Zeit zwischen einem Rechtsklick auf ausgewählte Dateien im Windows Explorer und der Anzeige des Kontextmenüs wurde verkürzt. Selbst bei der Arbeit mit Tausenden ausgewählter Dateien erscheint das Kontextmenü sehr schnell und reagiert ohne Verzögerungen auf Benutzeraktionen.

      In den Explorer-Integrationseinstellungen von WinRAR kann mit der neuen Version auch die Verarbeitung von SFX-Archiven in den Explorer-Kontextmenüs gesteuert werden.


      Benutzerführung verbessert: Viele praktische Neuerungen für langjährige Anwender

      In Sachen Bedienung ist WinRAR 3.90 komfortabler: die grafische Benutzeroberfläche wurde verbessert. Für Liebhaber von WinRAR ist die Liste an Neuerungen lang. Viele Kleinigkeiten in der Benutzerführung werden dem ambitionierten Anwender auffallen, wie im Bereich der Shortcuts oder Befehlszeilenkommandos. Beispielweise schließt die Tastenkombination Strg+W jetzt sowohl das Hauptfenster als auch das Betrachter-Fenster in WinRAR. Außerdem gibt es Benutzerführungsänderungen in den Dialogen, die für langjährige Anwender von Interesse sind. Zum Beispiel können in dem Dialogfenster zur Auswahl des Zielverzeichnisses nach dem Entpacken von Dateien Verzeichnisse jetzt direkt aus WinRAR heraus im Verzeichnisbaum erstellt, umbenannt oder aktualisiert werden.

      Auch der Kommandozeilenmodus wurde durch neue Befehle ergänzt, unter anderem für Dateiattribute oder Rekursion.

      In der Sortierung von Dateien passt sich WinRAR dem Windows Explorer an: Der Packer wendet auf Dateinamen in der Dateiliste der WinRAR-Oberfläche dasselbe neue logische Sortierverfahren an, wie im Windows Explorer, d.h. Ziffern in Dateinamen werden anhand ihres nummerischen Werts sortiert.


      Wie immer: Stabil und wenig Speicherplatzbedarf

      Rock solid: Wie gewohnt läuft die aktuelle Version von WinRAR sehr stabil. Fünf Beta-Versionen gaben Version 3.90 den letzten Schliff und machen WinRAR zu einer ausgereiften und zuverlässig laufenden Software.
      Auch der minimale Speicherplatzbedarf (Footprint) hat sich mit Version 3.90 nicht geändert: die Kunden können sich weiterhin auf wenig Arbeitsspeicher- und Festplattenspeicher-Verbrauch verlassen.

      WinRAR 3.80 - neu in dieser Version

      Das klassische Kompressionsprogramm bleibt seinem Kurs hoher Kompatibilität treu, unterstützt neue Formate und bietet viele weitere Funktionen im Bereich Sicherheit und Nutzerkomfort


      Die Packsoftware unterstützt jetzt ZIP-Archive, die Unicode-Dateinamen im UTF-8-Format enthalten. Bei der Erstellung eines ZIP-Archivs mit Unicode-Zeichen im Dateinamen werden diese auch in Unicode gespeichert. Des Weiteren wurde die Implementierung der Unicode-Unterstützung für die WinRAR-Oberfläche verbessert.

      Außerdem neu: Mit WinZip erstellte AES-verschlüsselte ZIP-Archive können jetzt entpackt werden.

      Für mehr Sicherheit sorgt die neue Funktion „Temporäre Dateien sicher löschen“ (Wipe Files): Der Nutzer hat die Wahl zwischen dem einfachen Löschen, dem Verschieben der Datei in den Papierkorb oder dem sicheren Löschen. Im letzten Fall werden die Daten mit Null-Bytes überschrieben. Die gelöschten Daten sind so vor einer ungewollten Wiederherstellung geschützt.

      WinRAR bietet benutzerspezifische Einstellungen, die in Profilen abgespeichert werden und seit der neuen Version per rechtem Mausklick über das Kontextmenü aktiviert werden können. Hierfür muss lediglich die neue Option "Zum Kontextmenü hinzufügen" im Dialog "Profileinstellungen“ aktiviert werden.


      Weitere Highlights der neuen Version:

      • Die Aktualisierungsoptionen „Vor dem Überschreiben nachfragen“ und „Vorhandene Dateien überspringen“ im Archivierungsdialog erleichtern die Verwaltung und verhindern das versehentliche Überschreiben von Archiven. Sie bestimmen das Verhalten von WinRAR beim Erneuern von bereits existierenden Dateien in einem Archiv. Im Gegensatz zu den vorhandenen Modi "Nur im Archiv vorhandene Dateien erneuern" und "Dateien hinzufügen und erneuern" werden die Dateizeiten ignoriert und nur die Dateinamen verglichen.

      • WinRAR und RAR blenden jetzt beim Entpacken eines mehrteiligen Archivs den Gesamtfortschritt ein, wenn sich die einzelnen Teilarchive (Volumen) in demselben Ordner befinden. Auch beim Entpacken von TAR-Archiven zeigt WinRAR 3.80 den Fortschrittsbalken an.

      • WinRAR 3.80 ermöglicht die Einfügung von Anführungszeichen in die Befehlszeilen der selbstextrahierenden Module (SFX-Module) mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI). Hierzu müssen im Bedarfsfall zwei Anführungszeichen hintereinander gesetzt werden. Mit dem neuen SFX-Skript-Befehl „Update” und den entsprechenden Optionen im Reiter „Update” (Dialog „Erweiterte SFX-Optionen”) können die Dateizeiten beim Entpacken überprüft und Dateien anhand dieser Zeiten aktualisiert werden. Beim SFX-Skript-Befehl „Shortcut” und der Befehl „Verknüpfung hinzufügen...” im Dialog „Erweiterte SFX-Optionen - Erweitert“ kann nun eine Symboldatei angegeben werden, die das Symbol für die Verknüpfung enthält.

      • WinRAR und RAR werten in Dateien, die eine Liste von Dateinamen enthalten, die darin verwendeten Umgebungsvariablen wie zum Beispiel %windir%\*.exe oder %USERPROFILE%\Desktop aus.

      • Darüber hinaus werden nun auch TAR-Archive mit Daten ungleich Null im „Extra Field“ sowie TAR-Archive unterstützt, die den aus 512 Null-Bytes bestehenden Eintrag für das Ende des Archivs nicht enthalten.

      • Die Konsolenversion von RAR blendet beim Aktualisieren von Dateien in Solid- Archiven die Prüfsumme der neu gepackten Daten ein.

      • Der neue Schalter -cp ermöglicht die Wahl eines Komprimierungsprofils im Befehlszeilenmodus. Er wird jedoch nur durch die Version mit grafischer Benutzeroberfläche WinRAR.exe unterstützt, nicht durch die Konsolenversion rar.exe.

      • Die Größe des WinRAR-Dialogs „Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen“ lässt sich mit WinRAR 3.80 per Maus auf die gewünschte Größe ziehen. Diese wird von WinRAR gespeichert.

      • Die Tastenkombination Umschalt+Tab kann im Hauptfenster von WinRAR zum Wechseln zwischen den Oberflächenelementen (Dateien, Kommentar, Baum, Adresse) in umgekehrter Reihenfolge verwendet werden.

      • Und viele mehr…